• myrte

      Myrte

      Das Myrtenöl hat einen frischen Geruch, der etwas nach Kampfer riecht, welcher dem Eukalyptus und dem Salbei ähnelt. Es passt gut mit folgenden ätherischen Ölen zusammen: Lavendel, Thymian, Pampelmuse, Wacholder und Salbei. Wenn man von Myrte spricht, auch als Brautmyrte bekannt, denkt man öfters an den Liquor aus Sardinien, welcher  von der Pflanze  stammt. Diese Pflanze wurde im Altertum für die Dekoration der Parks und der Gärten verwendet. Der Koran beschreibt sie sogar als „Baum des Paradieses“.

      Das ätherische Öl der Myrte hilft im Fall von Atemproblemen, unreiner Haut, Falten, Husten, Katarrh, Krampfadern, Spasmen des Dickdarms, Regelschmerzen, Harn-und Geschlechtsinfektionen und Hämorrhoiden. Das Myrtenöl hat eine gelbliche, hellgrüne Farbe und ist von den Planeten Venus und Merkur beeinflusst; die Matrix ist Yang. Das Öl wird für Sitzbäder benutzt und ist ein Heilmittel für Zystitis. Vom psychologischen Gesichtspunkt aus ist das Myrtenöl  für hyperaktive Kinder, Personen die „sich nicht mögen“, die sich unrein und gestresst vom Alltag fühlen, geeignet. Das Öl schenkt dem Geist Frieden, reinigt die Gewebe und die Luft, hilft Veränderungen im Leben zu bewältigen, indem man sich von alten Gedanken und negativen Events der Vergangenheit befreit. Das Myrtenöl wird von Kindern und Personen, welche nicht zu starke Düfte mögen besser vertragen.

      Es ist auch gegen Hypochondrie, Angst vor dem Tod und Selbstzerstörung wirkungsvoll und kann von Männern auch als Aftershave benutzt werden. Die Myrte hat außerdem beruhigende, schleimlösende, antispasmodische, abschwellende, Katarrh lösende, drainierende, Husten hemmende, Bakterien bekämpfende und pflegende Eigenschaften. In der Sprache der Blumen symbolisiert die Myrte die Fruchtbarkeit und die Heiterkeit. Daher gehörte sie einst zur Krone der Braut. In Kreta musste die Person, welche geliebt werden sollte, einen Myrtenzweig pflücken und auch während der Reise sollte sie Glück bringen.