• senf

      Senf

      Das Senföl stimuliert die Durchblutung und die Darmarbeit (die Darmschleimhaut und ihre Tätigkeit) reguliert die Verdauung, erwärmt, hemmt Abszesse und desinfiziert den Verdauungsapparat. Das Senf Öl ist auch Haut abschwellend, stimuliert den Metabolismus und den Appetit, ist diuretisch, Erbrechen fördernd, abführend, verdauungsstimulierend, schweißfördernd und Blähung lindernd. Das Senföl wird auch als Massage- Öl in der ayurvedischen Medizin in den kalten Ländern wie Russland verwendet.

      Dieses Öl ist auch in der Lebensmittel- Industrie beliebt wie bei der Herstellung des „Senf von Vicenza“. Man bereitet eine Marmelade aus Quitten, Aprikosen oder Birnen, einem halben Kilo Zucker für ein Kilo Obst zu, sobald es kalt ist kann man das Senföl dazu geben. Das Senföl hat wärmende Eigenschaften, daher kommt auch der Name „Mustard“ was „brennender Most“ bedeutet. Es ist so stark, dass es im Falle von Irritationen des Verdauungsapparates, Dyspepsie und Harnwegsbeschwerden nicht verwendet werden sollte.  Dieses Öl ist auch für externe Umschläge ideal, da es schleimlösend ist und daher gut gegen Bronchitis, Grippe, Katarrh, Meteorismus und Erkältung wirkt.

      Die Senf- Mehl Umschläge, auch „Senfierung“ genannt, wirken gut im Falle von Reibungen bei Neuralgien und Rheuma Schmerzen. In Nordafrika und im Nahen Osten wächst diese Pflanze spontan, in Italien ist die Region Apulien der größte Hersteller von Senfkernen, welche für den bekannten  „Senf von Digione“, berühmt in der französischen Küche, verwendet werden.  Das Senföl wird in der Ayurvedischen Medizin auch als Haarmaske vor dem Shampoo benutzt, da es das Wachstum der grauen Haare hemmt und den Haarausfall vorbeugt.