• alpine-wellness

      Alpine Wellness

      Eine wichtige Branche des Konzeptes “Wellness und Medizin” ist die alpine Wellness. Diese enthält die gesamte antike Tradition der Körperpflege der Bergvölker, welche die therapeutischen Eigenschaften der natürlichen Zutaten wie Heu, Milch und Milchprodukte, Kastanien, Obst und Wolle gut kannten. Die Kenntnisse des alpine Wellness werden heute in verbesserter Form in den Wellnesshotels speziell in Südtirol angewandt.

      Diese Region im Norditalien war nämlich die erste Region welche das große Potenzial des Wellnessurlaubs mit alpine Wellness in den Wellnesshotels Italien erkannte und sich danach ausstattete. In den letzten 20 Jahren erlebte der Wellness Südtirol Italien einen Boom, daher wurden die alten Kenntnisse der alpinen Wellness verbessert, um sie den modernen Zeiten anzupassen. Diese wurden in einem raffinierten Rahmen wie in den Luxus- Wellnesshotels angeboten und erlangten großen Erfolg!

    • aepfel

      Die Äpfel, das bekannteste Obst Südtirols, gehören zur alpinen Wellness. Die Äpfel werden in verschiedenen Formen benutzt: Peeling, Bäder, Wickel usw. Deshalb sagt man, dass ein Apfel am Tag gesund hält. Der Apfel enthält: Pektine, Vitamine A,E,C, Gruppe B, PP Beta Carotin und Omega 3, all diese Substanzen verlangsamen die Alterung und beugen Tumore, Durchfall und Verstopfung vor. Der regelmäßige Verzehr von Äpfeln hält das Niveau des Cholesterins niedrig, beugt Diabetes vor, hilft bei Gallensteinen und hält das Glycerin unter Kontrolle.

      Ein Apfelpeeling ist sehr einfach und wirkungsvoll. Man reibt ein Stück Apfel ins Gesicht! Der geriebene Apfel kann für eine halbe Stunde am Gesicht ruhen und ist für trockene Haut sehr geeignet. Der Apfelbrei zusammen mit einem Glas Milch ist auch ein Hilfsmittel für reife Haut. Weitere Schönheitsbehandlungen mit Äpfeln sind folgende: Apfelbad, Gesichtsmassage, Äpfel und Zuckerpeelings oder Äpfel- Wickel. In der Wellnessindustrie benützt man die Derivate der Äpfel, wie den Apfelessig, welcher sehr gut gegen Schwangerschaftsstreifen ist und eine tiefe Reinigung des Gesichts bei gemischter oder fettiger Haut bewirkt. Das Apfelpeeling reinigt und belebt tief.

    • aprikosen

      Die Aprikosen aus dem Vinschgau in Südtirol, auch Marillen genannt, sind bekannt wegen des besonderen Geschmacks. Im August wird alljährlich in Laas ein Marillenfest gehalten, wo sich alles um diese Frucht dreht. Die Aprikose wird in den verschiedenen alpinen Wellness- Behandlungen verwendet, zum Beispiel um die Haut auf den Sommer vorzubereiten. Die Derivate wie das Aprikosenkern- Öl oder die Kerne, welche in Pulver verwandelt werden, sind in der Wellnessindustrie gern gesehen.
      Sie haben verjüngende und weichmachende Eigenschaften für die Haare als für die Haut. Die Aprikosenkerne werden in Form von Peeling für Körper und Gesicht verwendet.

    • arnika

      Arnika ist ein Hilfsmittel, welches in der Alpinen Wellness oft verwendet wird. Es löst nämlich Verspannung und beruhigt die Haut und pflegt außerdem auch die Schwellungen in den Beinen. Arnika wird in den Bädern mit Wickeln und Cremes verwendet, auch um Prellungen zu behandeln. In der Homöopathie gibt es Arnika auch in Kügelchen zu kaufen. Das Arnika- Bad ist nach einem langen Skitag oder Tag in den Bergen empfohlen. Um seine lindernde Wirkung zu steigern, wird dem Arnika- Bad gern Johanniskraut hinzugefügt.

    • bergkiefer

      Das Latschenkiefernöl (Pinus mugo) ist ein Öl, welches vor allem im Sarntal sehr bekannt ist, einem der ruhigsten und unverfälschten Tälern Südtirols. Das Tal ist bekannt dank der Kosmetik- Produktion von biologischen Ölen, wie dem Pinus Mugo. Diese Pflanze ist sehr wirkungsvoll gegen Erkältungen und Erkrankungen, aber auch gegen Verzerrungen und Verspannungen. Außerdem hat es antibakterielle und schleimlösende Effekte.

      Im Fall von Erkältung kann man einige Tropfen Pinus Mugo- Öl in eine Schüssel mit heißem Wasser geben, den Kopf mit einem Handtuch bedecken und tief einatmen. Wenn man die Pinus Mugo- Öl Massage als aromatisierte Sauna und als Bad anwendet, hilft das ausgezeichnet gegen Muskelbeschwerden nach einem langen Skitag oder nach einer Wanderung sowie gegen Muskelkater. 

    • heidelbeere

      Die Heidelbeere enthält Vitamin C und Antioxidantien, sie besitzt adstringierende, kräftigende, erfrischende und diuretische Wirkungen. Sie wird im Fall von zerbrechlichen Kapillaren, Couperose und Rosacea empfohlen. Die Heidelbeere ist ein Heilmittel gegen Augenringe. Sie macht uns nicht nur schöner, sondern auch gesünder. Es wurde wissenschaftlich bewiesen, dass die Beeren die Sicht stärken und auch im Fall von Hämorrhoiden, Durchfall oder Zystitis helfen. Bei regelmäßiger Einnahme der Beeren, kann sogar Alzheimer vorgebeugt werden.

    • heu

      Das Heu ist eine bedeutende Zutat der Alpinen Wellness und wird auch in Bädern verwendet. Das Heubad wurde vor vielen Jahren von den Südtiroler Bauern erfunden um die Muskelbeschwerden nach einem langen Arbeitstag zu lindern. Die Bauern legten sich ins Heu und am nächsten Tag fühlten sie sich besser. Das Heubad ist heutzutage Teil der Wellness- Behandlungen der verschiedenen Wellnesshotels in den Bergen.

      Man empfiehlt es für diejenigen, die Knochen-und Gelenkprobleme haben um die verschiedenen Muskelzerrungen zu lindern und um die Cellulitis zu behandeln. Im Fall von Herz-und Durchblutungsproblemen, sollte man vorher eine Arztvisite machen.

    • johanniskraut

      Das Johanniskraut wird so genannt, weil man glaubte, dass der Heilige Johann sich in der Wüste von diesen Kräutern und von Honig ernährte. Dieses Kraut wirkt beruhigend auf Körper und Geist. Bevor die Antidepressivas auf den Markt kamen, wurde es gegen Nervenkrankheiten und Schlafstörungen verwendet. Man benötigt kein ärztliches Rezept und es ist auch viel billiger. Das Johanniskraut hilft auch gegen Erkältungen, Hexenschuss, Herpes, Gürtelrose usw. und in einem Bad belebt es und pflegt Rötungen und Couperose der Haut.

    • kastanien-und-derivate

      Die Kastanien werden für die Pflege der Cellulitis verwendet, dank der entgiftenden, adstringierenden und abschwellenden Wirkungen. Diese werden bei Bädern, Aufgüssen, Wickeln, Peelings usw. angewandt und in den verschiedenen Wellness- Behandlungen werden auch die Derivate wie die Kastanienblätter oder die getrocknete Rinde genutzt.


      Die Kastanien sind für gemischte und fettige Haut empfohlen, da sie reinigen und adstringierend wirken. Nehmen sie drei Kastanien, 2 kleine Löffel Orangensaft und weißen Joghurt und vermischen sie alles.

    • milch-und-derivate

      Die Milch und ihre Derivate sind schon seit Langem für die mineralisierenden und weichmachenden Eigenschaften bekannt. Die Butter und die Sahne werden für trockene, müde und reife Haut verwendet, speziell in kalten Monaten. Das Milchsäure- Bad, welches bei Kaiserin Sissi sehr beliebt war, hat mineralisierende und antioxidantische Eigenschaften; es ist  für gemischte, fettige und empfindliche Haut geeignet. Es hat eine sanfte und pflegende Wirkung, da es Vitamin A und Vitamine der Gruppe B enthält.

    • wolle

      Das Wolle- Bad ist die neueste Erfindung der Alpinen Wellness, vor allem in Meran und im Ultental, in Südtirol. Der Patient wird in eine große Zirbelkieferwanne voller warmer und natürlicher Wolle eingebettet. Hier soll er für circa 20 Minuten liegen bleiben. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass dieses Holz den Schlaf und die allgemeine Entspannung fördert.


      Das Wolle- Bad pflegt den Knochen-und Muskelapparat und reinigt den Körper tiefgründig, indem es dank seiner natürlichen Wärme die Verspannungen, Neuralgien und Muskelverzerrungen lindert. Außerdem ist es sehr wirkungsvoll gegen Erkältungen, Migräne und fördert die Mikro- Durchblutung.