• bachblueten

      Bachblüten

      Die Bachblüten gehören zu den bekanntesten und beliebtesten alternativen Behandlungsmethoden. Der Gründer war der englische Arzt Edward Bach (1886-1936), welcher während seiner wissenschaftlichen Untersuchungen von Bakterien die homöopathische Theorie von Doktor Samuel Hahnemann entdeckte, mit welchem er sich zu folgender Aussage gleich einig war: man solle den Kranken in seiner Ganzheit heilen und nicht nur die Krankheit an sich. 


      Fasziniert von der Homöopathie begann er orale Impfdosen zuzubereiten, welche er “Nosoden” nannte. Diese stellten sich vor allem für chronische Erkrankungen als sehr hilfreich heraus. Diese originelle Methode der Behandlung wurde nicht nur in Großbritannien sondern auch in Deutschland und den USA bald sehr beliebt. Edward Bach wurde in den Dreißiger Jahren sehr berühmt, so sehr, dass er als “zweiter Hahnemann” bezeichnet wurde, sein Haus ist heute ein Museum. Am Höhepunkt seines Erfolgs verließ er London und zog in ein Dorf auf’s Land in Oxfordshire, hier stand er den Menschen mit Ratschlägen zur Seite ohne eine Bezahlung dafür zu  verlangen.


      Er nahm nur freiwillige Spenden seiner Patienten an. Er kam auf die Hahnemann- Theorie zurück und war zunehmend davon überzeugt, man müsse für die Prävention von Krankheiten auf die Personalität des Patienten eingehen. Außerdem erkannte er, dass sieben Bakterienstämmen verschiedene dominante Charakterzüge und spezifische Charaktere entsprachen. Daraus leitete er seine Behandlungsmethode ab, welche sich auf den Charakter und die Personalität des Patienten gründete.

    • Die Bachblüten werden in zwei Gruppen eingeteilt: die zwölf Heiler, die sieben Helfer und die neunzehn Assistenten. Es existieren zwei Zubereitungsmethoden der Bachblüten- Essenzen. Die Sonnenmethode, wobei die Urtinktur der Bachblüten zubereitet wird und die Methode des Kochens. Bei der Sonnenmethode müssen die Blüten zur Zeit der maximalen Blüte früh morgens an einem sonnigen Tag gesammelt werden. Sie dürfen nicht mit den Händen berührt werden, nicht nass oder feucht werden. Sie können mit einer Schere oder Gartenschere geschitten werden, die Knospen werden in eine Glasvase mit ca. 300ml reinem Wasser gegeben, sie schwimmen so auf der Wasseroberfläche und bedecken sie vollends.


      Dort bleiben sie 5 bis 6 Stunden, in den mediterranen Ländern reichen auch 4 Stunden. Die Sonne überträgt so ihre therapeutischen Heilkräfte von der Blüte auf das Wasser. Das gefärbte Wasser wird anschließend mit einem Papierfilter gefiltert und mit einer gleichen Menge an Brandy oder Cognac verdünnt, dieser dient als Konservierungsmittel. Bei der Kochmethode werden die unter denselben Bedingungen eingesammelten Blüten für eine halbe Stunde in einem Behälter gekocht, welcher aus porzellanweißem Metall besteht. Die Tinktur muss nun abkühlen, dann wird dem filtriertem Wasser die gleiche Menge Cognac oder Brandy hinzugefügt. Die zwölf Heiler und die sieben Helfer stellt man mithilfe der ersten Methode her, während die neunzehn Assistenten mit der zweiten Methode zubereitet werden. Bei der “Rock Water” Methode füllt man reines Quellenwasser in einen Glasbehälter und lässt es 4 Stunden lang in der Sonne, anschließend verdünnt man es mit Cognac oder Brandy.