• fitness-und-wellness

      Fitness und Wellness

      Wenn man von Fitness und Wellness spricht, denkt man oft an Yoga, eine uralte indische Disziplin, wobei man Körper und Seele in Einklang bringen will. Es wird heute in verschidenen Formen angeboten: Banghra Yoga, Power Yoga, Kundalini Yoga, Hatha Yoga, Acro Yoga, Bikram Yoga…die Liste geht noch weiter! Der letzte Schrei ist das “Woga”- Yoga im Wasser, es eignet sich vor allem bei Übergewicht, während der Schwangerschaft, bei Knochen- und Muskelproblemen.

      Yoga besteht aus verschiedenen Postionen, welche “Asana” genannt werden, aber auch aus mehreren Meditations- und Atemtechniken, um den positiven Effekt zu maximieren. Diese antike orientalische Disziplin kann von allen angewandt werden, von Kindern mit 4-5 Jahren bis hin zu Senioren. Yoga ist eine ideale Sportart für das Alter! Die Vorteile von Yoga sind auch von der westlichen Medizin belegt worden: harmonische Entwicklung der verschiedenen Muskeln, langsame und rhythmische Bewegungen somit wird Energieverschwendung vermieden, bessere Schlafqualität, bessere Atmung, bessere Durchblutung. Es gibt auch spezielle Yoga- Übungen für Erkrankungen am Hals, am Magen, den Lungen usw.


      Außerdem ist Yoga ein wahres Wundermittel bei Menstruationsbeschwerden, Haltungsproblemen, endokrinen Leiden, Angst oder Depression. Ein weiteres Beispiel für Fitness und Wellness ist Tai Chi, oder “Tai Chi Chuan”- eine alte chinesische Disziplin, welche aus der Kampfkunst stammt und von den Taoistischen Mönchen perfektioniert wurde, auch dabei will man Körper und Seele in Einklang bringen. In China kann man heute noch viele Menschen in Gärten und Parks bei dieser Entspannungsmethode beobachten. Die Bewegungen sind langsam, sie gleichen einem ruhigen Tanz, aber wenn man genau hinsieht, bemerkt man, dass eine Kampfsportart dahintersteckt. Die langsamen und sanften Bewegungen machen daraus eine ideale Sportart für das hohe Alter. 


      Auch Tai Chi hat viele positive Auswirkungen auf den Körper: größere Beweglichkeit des Körpers, inneres Gleichgewicht, Linderung von Rückenschmerzen und Schulterverspannungen, Prävention von Osteoporose, Verbesserung der Atmung, bessere Konzentration und bessere Durchblutung. Tai Chi ist auch für Diabestes- Patienten und für Menschen mit Herzproblemen und Arthrose ideal geeignet.

    • akupunktur

      Die Akupunktur entstand vor vielen Jahrhunderten in China, um ca. 300 bis 200 v. Chr., sie wurde im XVII. Jahrhundert in Europa eingeführt. Sie ist auch heute noch eine der berühmtesten und beliebtesten Alternativmedizinen im Westen. Bei der Akupunktur werden Nadeln entlang der Meridiane (energetische Kanale, wobei es Haupt- und Nebenkanäle gibt) im Körperinneren posizioniert. Die Nadeln müssen natürlich sterilisiert werden.


      In China heißt es, dass Krankheiten durch eine Blockade oder durch ein nicht korrektes Fließen des “Qi” oder der Lebensenergie entstehen. Durch die Nadeln an den entsprechenden Punkten der Meridiane werden eventuelle Energieblockaden gelöst. Die Akupunktur wirkt auf die Symptome wie auch auf die Ursachen. Sie ist überhaupt nicht invasiv, sie kann auch bei Kindern oder Senioren durchgeführt werden. Sie überzeugt auch Skeptiker, da sie Wissenschaft und orientale Medizin vereint. Die Weltorganisation der Sanität hat wissenschaftliche Studien durchgeführt, wobei bewiesen wurde, dass Akupunktur bei folgenden Beschwerden hilft: Iktus, Ischias, Epicondylitis, Übelkeit während der Schwangerschaft, Nierenkoliken, Knieschmerzen, Allergien, Dyssenterie, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Haltungsprobleme.


      Die Akupunktur ist auch in der Geburtshilfe wirksam, sie unterstützt die Geburt und die “Re- Positionierung” des Kindes, falls es falsch liegt. Die Akupunktur gibt es nicht nur in den chinesischen Krankenhäusern, sondern auch in den westlichen. In Italien wird sie in den Krankenhäusern von Pavia und Bologna angewandt und wird vom Gesundheitsministerium anerkannt.

    • aikido

      Aikido ist eine der ältesten japanischen Kampfsportarten, sie stammt aus der Zeit der Samurai. Die Trainingscenter, wo man Aikido praktiziert, nennen sich “Dojo”, während der Meister “Sensei” genannt wird. Ursprünglich konnten nur Schüler adliger Herkunft den Unterricht besuchen. Der erste Aikido- “Sensei” für alle war Morihei Ueshiba (1883-1969), seine Kunst kann man in folgendem Satz zusammenfassen: “Das Ziel von Aikido ist es, den Körper und den Geist zu trainieren, um ehrliche und aufrichtige Menschen zu formen.

      ” Andere Kampfsportarten sind von linearen Bewegungen (lateral, vor, zurück) gekennzeichnet, während Aikido in zirkularem Sinn angewandt wird. Den Schwerpunkt bildet die Person, welche sich verteidigen muss. Sie “zieht” den Gegner in ihren “Einfluss- Bereich”, nutzt dabei dessen aggressive Ladung zum eigenen Vorteil. Aikido ist wohltuend für den Bewegungsapparat, es belebt die Muskeln, verleiht Elastizität. Auch die Atmung wird verbessert, der Stoffwechsel angeregt, das Immunsystem stimuliert sowie das Nervensystem unterstützt. Außerdem trägt es zur “Sauberhaltung” der Arterien bei, stimuliert das “gute Cholesterin”. Aikido ist ein kompletter Sport, er sorgt für ausgeglichende Bewegungen der linken und rechten Körperhälfte. Außerdem ist er überhaupt nicht traumatisch.

    • capoiera

      Capoeira ist eine afro- brasilianische Kampfkunst, welche Kampftechniken mit musikalischem Hintergrund vorsieht. Sie wurde von den schwarzen Sklaven nach Brasilien gebracht. Den Sklaven war das Erlernen von Selbstvertidigungstechniken verboten, so tarnten sie diese Kampfsportart als traditionellen Tanz. Capoeira ist in Brasilien ein Nationalsport, Audruck der Volkskultur, sie wird auf den Straßen, Stränden, in den Universitäten und den Capoeira Schulen gelehrt.  Die erste Capoeira- Akademie öffnete im Jahr 1932 und im Jahr 1979 wurde die Kampfkunst zum “Brasilianischen Nationalsport” ernannt.


      Diese Sportart wird in mehrere Arten eingeteilt: die Capeoira Angola, die primitive Capoeira, die regionale Capoeira, die stilisierte Capoeira und die moderne Capoeira. Diese Kampfkunst eignet sich für jedes Alter, sie hat auch pädagogische und therapeutische Zwecke, sie schenkt den Bewegungen große Freiheit. Es existieren sieben Levels für die allgemeinen Schüler und fünf für spezialisierte Schüler. Die Musik ist sehr wichtig, die Instrumente, welche eine Capoeira- Sitzung begleiten sind: der Berimbau (Musikbogen), der Pandeiro (Rahmentrommel), der Atabaque (eine Art von Trommel), der Agogo (Glocken aus Metall oder Holz), die Caxixi, der Reco- reco (Metall- oder Holzfedern gespielt mit einem Stab). Man benötigt ein Orchester dieser Instrumente um ein Capoeira- Treffen zu begleiten. Die Werte dieser Kampfkunst sind: der Respekt, die Gleichheit, die Heimtücke, die Provokation, die Bewegungsfreiheit, die Verantwortung. Eine Capoeira- Lektion (“roda”) sieht die Gegenüberstellung zweier Kämpfer vor, welche sich im Spiel herausfordern, umgeben von vielen Zuschauern, welche einen Kreis um sie bilden.

    • krav-maga

      “Krav Maga” bedeutet ins moderne Hebräische übersetzt “Kontaktkampf”, dies ist eine Kampfkunst, welche in Israel im XX Jahrhundert entstand. Sie wurde vom israelischen Offizier Imi Lichtenfeld erfunden. Er kreierte diese Kampfkunst auf Befehl der israelischen Regierung für das israelische Heer. Seine persönliche Erfahrung hatte sehr viel Einfluss auf die Techniken dieser Kampfkunst. Er hatte nämlich viel Erfahrung im Straßenkampf, außerdem war er Turner und Boxer. Dieser Offizier hatte seine Jugend damit verbracht sich vor Angriffen auf seine Person zu verteidigen, da seine Heimat- die Slowakei- von den Nazis besetzt wurde.

      Im Jahre 1928 gewann er die Nationalmeisterschaft im freien Kampf, er übte sich auch im Boxen, Judo und Ju- Jitsu. Um 1940 wanderte er nach Palestina aus. Diese Kampfkunst eignet sich sowhl für Frauen, Männer und Jugendliche. Sie zielt auf die Neutralisierung des Gegners ab, auch wenn dieser bewaffnet ist. “Krav Maga” basiert auf der Verwendung der Fäuste, Stöße und Projektionen. Diese Kampfkunst sucht die empfindlichen Punkte des Gegners, wie die Augen, den Intimbereich, die Halsschlagader, somit wurden auch irreversible Schäden angerichtet.  Jede Bewegung sucht die empflindlichen Punkte des Gegners. Natürlich wurde Krav Maga dem zivilen Leben angepasst, da sie sonst zu direkt und offensiv wäre und dem Ausüber auch rechtliche Folgen bereiten könnte. Die Krav Maga Lehrer raten dazu die schwersten Schläge nur dann durchzuführen, wenn man sich in extremer Lebensgefahr befindet, also nur in absoluten Notfällen: Überfall, Vergewaltigung usw. Im Gegensatz zu den orientalischen Kampfkünsten wie Judo, Taekwondo oder Aikido basiert Krav Maga nicht auf einer Philosophie sondern ist voll und ganz pragmatisch: sie zielt auf die Neutralisierung des Gegners ab, bevor dieser zu einer Bedrohung wird. 

    • pilates

      Von der Gymnastik für Stars, sei es für Männer als auch für Frauen, hat sich das Pilates zu einem generell populären und beliebten Phenomän entwickelt. Es existiert in verschiedenen Varianten: Ayqua- Lates (Pilates im Wasser), Yoga- Lates (in Kombination mit Yoga), Dane- Lates (in Kombination mit dem Tanz) usw. Der Erfinder dieser Gymnastik war der deutsche Turner Joseph Pilates. Als Kind war er sehr kränklich, somit entwickelte er als Erwachsener eine sanfte aber effiziente Gymnastik, wobei Kraft und Flexibilität kombiniert werden.

      Die Ergebnisse ließen nicht auf sich warten: Herr Pilates verbesserte derart seinen Gesundheitszustand und seine Körperform, dass er sogar Modell für anatomische Tafeln stand. Beim Pilates werden Seile, Bälle, Ringe für die verschiedenen Übungen verwendet. Es eignet sich für jedermann, besonders für ältere Menschen oder für schwangere Frauen. Es hat viele Vorteile: weniger Stress, mehr Ausgeglichenheit, Stabilität, Koordinierung, bessere Körperwahrnehmung und Wahrnehmung der Körperfunktion, bessere Atmung, gelöste und geschmeidige Muskeln. Pilates ist nicht traumatisch und trainiert viele Muskelpartien.

    • qi-gong

      Die Begriffe “qi gong” können aus dem Chinesischen als die Kunst der Atmung übersetzt werden. Diese Atemtechnik ist mehr als 23 Jahrhunderte alt, laut den Chinesen verlängert sie die Lebensdauer und hält den Körper und den Geist fit. Das chinesische Wort “Qi” bedeutet nicht nur “geatmete Luft” sondern auch “originale Energie”. Das korrekte Fließen der Energie fördert das globale Wohlbefinden der Person.



      Diese Gymnastik arbeitet auf drei Polen: die Positionen oder die “Kontrolle des Körpers”, die Ruhe oder die “Kontrolle des Geistes” und abschließend die ”Kontrolle der Atmung”. Das Qi Gong hat positive Auswirkungen auf das Nervensystem, es eliminiert Verspannungen der Hirnrinde, welche durch negative Gedanken entstehen und verbessert die Gehirnfunktion. Ein anderer postitiver Aspekt dieses Trainings ist, dass es den Herzrhythmus reguliert.  Außerdem hat es positive Auswirkungen auf den Kreislauf: bessere Sauerstoffzufuhr des Bluts, generelle Verbesserung der Herztätigkeit, Verbesserung des Zustands bei Arteriosklerose oder Fibromyalgie. Außerdem verbessert das Qi Gong die Peristaltik und die Sekretion der Magensäfte, sowie die Verdauungsfunktion. Es verbessert die Atmung und man erholt sich schneller von Krankheiten.

    • tai-chi

      Dabei handelt es sich um eine antike chinesische Kampfsportart, welche auch Tai Chi Chuan genannt wird, sie zielt auf die Harmonisierung der Pole Yin und Yang der Person ab. Dabei verfolgt sie folgende Tugenden: Disziplin, Ausdauer und Geduld. Im Chinesischen kann sie als “der Tanz des Kriegers” übersetzt werden. Tatsächlich bedeutet der Begriff “Ta” das Höchste oder Obere, während “Chi” übersetzt Bewegung, Energie bedeutet. “Chuan” ist die Faust oder der Kampf. Tai Chi kann in jedem Alter praktiziert werden.

      In China sieht man vielfach ältere Personen oder Kinder in Parks oder Schulhöfen, welche dieses Training durchführen, dabei folgen sie langsamen und ruhigen aber nie langweiligen Bewegungen. Tai Chi ist als Kampfsport geboren, die Bewegungen ahmen die Verteidigung vor einem immaginären Angreifer nach und man kann den Sport auch mit Waffen wie Ringen, Stöcken, Schwertern oder Säbeln durchführen. Tai Chi hat einen wohltuenden Effekt auf die Haltung, auf das emotionale Gleichgewicht und auf das Nervensystem. Es hilft die Energien zu optimieren und kann in verschiedenen Intensitätsstufen durchgeführt werden. Diese Gymnastik begrenzt das Risiko von Osteoporose in fortgeschrittenem Alter, die Muskeln werden gestreckt, Schmerzen am Nacken und an Schultern werden gelindert, die Lungen und der gesamte Körper erhalten mehr Sauerstoff.

    • yoga

      Yoga ist eine uralte Sparte der indischen Medizin, es entstand vor rund 5000 Jahren in Indien…und scheint doch sehr modern zu sein! Yoga wurde in den USA in den Sechziger Jahren sehr bekannt, als die Lebensart des Orients zum Trend wurde. Heute gibt es Yoga in verschiedensten Varianten: Yoga im Wasser, das Banghra Yoga oder Yoga zu Bollywood Rhythmen, Power Yoga, Yoga- Lates- eine Mischung aus Yoga und Pilates usw. Yoga ist eine perfekte Kombination aus Gymnastik und Philosophie, Körper und Geist werden vereint.

      Die Bezeichnung stammt aus dem Begriff “Yug” aus dem Sanskrit, welcher übersetzt “vereinen” bedeutet. Yoga erlaubt eine Verbesserung der Lebensqualität, dank einer besseren Atmung, welche durch die vielen “Asana” oder Positionen trainiert wird. Dadurch erhält man außerdem eine bessere Selbstwahrnehmung und Wahrnehmung über den eigenen Körper, eine bessere Kontrolle der eigenen Emotionen, eine effizientere Eliminierung der Giftstoffe in Körper und Seele, gesündere und flexiblere Muskeln und die Fähigkeit vom Alltag abzuschalten. Yoga kann in jedem Alter praktiziert werden, von Senioren wie auch von Kindern. Es ist vor allem während der Schwangerschaft empfohlen.

    • taekwondo

      Taekwondo ist eine koreanische Kampfsportart und nationaler Sport von Südkorea. Diese Kampfsportart hat am meisten Praktizierende weltweit und ist eine vollwertige und gültige Sportart der Olympischen Spiele. Übersetzt aus dem Koreanischen bedeutet es “Kunst der Faustschläge und Fußtritte im Flug”. Diese Kampfsportart entstand vor rund 2000 Jahren, wie im Karate gibt es dabei 10 bunte Gürtel (vom weißen bis zum schwarzen) und dann noch mehrere “dan”.


      Der Gründer der modernen Kampfsportart des Taekwondo war ein nordkoreanischer General, Choi Hong Hi. Taekwondo wird wie folgt zusammengefasst: “Man will mit dem Taekwondo erreichen, dass der Mensch Wächter der Gerechtigkeit sein kann, sich den sozialen Konflikten entgegenstellen kann und den höchsten menschlichen Geist entwickeln kann.” Die fundamentalen Prinzipien des Taekwondo sind folgende: Fähigkeit die eigenen Fehler zu erkennen, Freundlichkeit, Integrität, Ausdauer, Selbstkontrolle, Mut. Die Taekwondo- Lektionen können individuell oder in der Gruppe gemacht werden. Diese Sportart strafft die Muskeln, verbessert die Durchblutung, dadurch kann man angestaute Verspannungen loswerden und sie dehnt die Muskeln. Die Bewegungen des Taekwondo sind dazu gemacht die maximale Energie herauszuholen, die Muskeln werden rational beschäftigt. Diese Sportart ist für Männer und Frauen geeignet, da sie die Beine und Hüften sehr gut trainiert, außerdem verbrennt man in einer Stunde Intensivtraining ca. 600 Kalorien.

    • viet-vo-dao

      Das “viet vo dao” ist eine Kampfsportart aus dem Vietnam, übersetzt bedeutet es “die Philosophie, die vielen vietnamesischen Kampfkunstarten zugrunde liegt”, sie wurde im Jahre 1983 in Hanoi erfunden. Diese Kampfkunst zielt darauf ab, den Körper und den Geist zu stärken, wie auch die anderen orientalischen Kampfkunstarten. Sie umfasst auch Meditationstechniken und Atemtechniken, neben der Gymnastik mit freiem Körper, gibt es noch die Kampftechniken mit Waffen und mit nackten Händen, Angriffstechniken und Gegenangriffstechniken.

      Das Viet Vo Dao lehrt auch sich vor mehr als einem Angreifer zu wehren, dank der “Scherenfigur”, welche es erlaubt den Angreifer zu blockieren, indem man ihn an den Füßen nimmt. Im Viet Vo Dao ist es auch möglich sich Waffen wie einem Messer, Schwert, einer Axt oder einem Stock zu bedienen. Der Praktizierende nennt sich “Vot vi nam” und muss die folgenden Charaktereigenschaften haben: Mut, Großzügigkeit, Reinheit, Ernsthaftigeit und Güte. Wie im Judo wird jeder Kampf durch einen Gruß eingeleitet, welcher im Viet Vo Dao in drei Momenten durchgeführt wird. Während der Kämpfe hat der Kämpfer eine blaue Jacke und Hose an, ähnlich wie jene des Judoka. Auch im Viet Vo Dao beschreibt die Farbe des Gürtels das Erfahrungslevel des Kämpfers. Man beginnt mit dem blauen Gürtel und kommt bis zum roten, mit 5 Zwischenlevels. Wie viele orientalische Kampfsportarten, hat auch der Viet Vo Dao seinen Ehrenkodex, welcher aus 10 Regeln besteht: Transparenz und Weisheit entwickeln, ein ehrliches, edles und einfaches Leben führen, arbeiten um vorwärtszukommen, die Ahnen, die Schüler und Mitmenschen respektieren, Willen entwickeln, aus Verteidiung handeln und um die Gerechtigkeit zu verteidigen.