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      Dill

      Der Dill stammt ursprünglich aus dem Iran und aus Indien, er wird vor allem in Nordeuropa zum Würzen von Suppen, Fleischgerichten, Eiern, Weichtieren, Kartoffeln, Joghurt, Saucen oder saurer Sahne verwendet. Seine Qualitäten waren auch im alten Ägypten bekannt und werden sogar in der Bibel beschrieben, er galt sogar als wertvolles Tauschmittel. Aus ihm gewinnt man ein wertvolles ätherisches Öl, welches eine erfrischende, aromatische, verdauungsfördernde, antispastische, bakterizide, harntreibende, aromatisierende, entzündungshemmende und entspannende Wirkung hat.


      In Brasilien wird der Dill gegen Hämorrhoiden in Form eines Aufgusses verwendet. Der Dill hilft auch in folgenden Fällen: schwache Nägel, Verdauungsstörungen, Magenkrämpfe, Schluckauf, Schlaflosigkeit, Meteorismus, empfindlicher Grimmdarm. Die Dillsamen werden nicht nur dafür benutzt Essig zu aromatisieren, sie helfen auch gegen schlechten Atem. Aus Dill kann man einen wirkungsvollen Tee zubereiten, welcher bei den oben genannten Leiden hilft. Der Dill- Aufguss in einem Viertel Weißwein hilft bei Schlaflosigkeit und bei Durchfall. Das ätherische Dillöl hat antispastische, schmerzstillende, karminative, abschwellende, duchblutungsfördernde Wirkungsweisen. Er lindert Menstruationsbeschwerden, hilft Langzeitkranken und hat eine laktogenische Wirkung.


      Dill hilft außerdem bei Menstruationsbeschwerden und Magenkrämpfen. Das ätherische Öl des Dills hilft bei Atemwegsleiden, es hat schleimlösende, beruhigende und mukolytische Wirkungsweisen. Aromatisierte Inhalationen dieses Öls lösen den Katarrh und erleichtern einen guten Schlaf. Die Samen werden dafür verwendet, Essig, Liköre und Marmeladen zu würzen. Man kann den Dill auch im eigenen Garten pflanzen, er fördert das Wachstum des grünen Salats, des Mais, des Kohls, der Gurken, seine Blüten locken Honigbienen an.