• Ahorn

      Aus dem Arhon gewinnt man einen vor allem in Nordamerika sehr beliebten Sirup. Die reinigenden und drainierenden Eigenschaften des Ahornsirups sind wissenschaftlich bewiesen, aber man sollte davon auch nicht zuviel verzehren. Wie beim Olivenöl gibt es auch beim Ahornsirup verschiedene Geschmackssorten je nach Jahrgang und Pressungsgrad. Der beste Ahornsirup ist der hellste, er wird aus der Ahornlymphe gewonnen, diese wird im Frühling gepresst. Der Sirup nennt sich „Fancy“. Der im Handel meist verbreitete Sirup wird zu Beginn des Sommers hergestellt und ist auch qualitativ hochwertig, aber er wird „light“ genannt, zusammen mit der Untergruppe welche am Ende des Sommer hergestellt wird.

      Der Ahornsirup des Typus B und C wird „dark“ oder „commercial“ genannt und hat eine sehr dunkle Farbe und einen intensiven Geschmack, er ist nicht sehr beliebt. Dieser Sirup hat auch weichmachende, abführende, antioxidantische, diuretische, stärkende, energieliefernde, krebsvorbeugende, Anti- Mutagen und remineralisierende Eigenschaften. Aus diesem Grund ist der Ahornsirup in folgenden Fällen empfohlen: Verstopfung, Gastritis, spastische Kolitis, Blähungen, Cellulitis, Gastritis, Kolitis. Der Ahornsirup ist reich an Folsäure, Magnesium, Kalium, Kalzium, Eisen, Vitaminen der Gruppe B. Der weltweit größte Hersteller dieses Sirups ist Kanada, speziell die französischsprachige Region von Québec, welche 75 % des weltweiten Anteils an Ahornsirup herstellt. Dank seiner nährenden, wärmenden und stärkenden Eigenschaften ist der Ahornsirup speziell für kältere Regionen empfohlen.

      Außerdem ist dieser Sirup in Kanada ein „Vitamin“, welches die Laune verbessert und Depression vorbeugt. Der Ahornsirup ist vor allem für Sportler geeignet, welche Ausdauersport betreiben, am besten vor und nach dem Training: Body Building, Laufen, Radfahren. Vom Ahornbaum wird nicht nur die Lymphe für den Sirup verwendet, sondern auch das Holz des Stammes, es hat ebenfalls therapeutische Eigenschaften: es schenkt Ruhe, Ansehen, Energie, gedankliche Klarheit, Gleichgewicht im täglichen Leben. Die Rinde des Ahornbaumes wird für Bäder verwendet, sie hilft bei Fieber, Schüttelfrost, tropischen Krankheiten. Die frischen Blätter können für Fußbäder, Entzündungen, geschwollene Füße, Fieber und Insektenstiche verwendet werden. Der antike Volksglauben schreibt dem Ahorn schützende Eigenschaften vor Hexen, Unglück und Fledermäusen zu. Wenn man ein Kind unter den Zweigen eines Ahornbaumes vorbeigehen lies, wünschte man ihm ein langes Leben. Sikorskij- einer der ukrainischen Pioniere der Luftfahrt und Erfinder des Helikopters hatte die zündende Idee, als er die Ahornsamen beobachtete, welche sich in der Luft drehten.