• altea

      Altea

      Die therapeutischen Eigenschaften der Altea waren schon in der Antike bekannt, der Name selbst bedeutet übersetzt “Genesung”. Diese Pflanze gehört zu der Familie der Malvengewächse und hat pflegende, schützende, entzündungshemmende, feuchtigkeitsspendende, schmerzlindernde, abführende, abschwellende, hypoglykemische, hustenlindernde, harntreibende und erfrischende Eigenschaften. Die therapeutischen Anwendungsgebiete der Altea sind vielseitig: als Umschlag eignet sie sich zur Behandlung der Schleimhäute  und von rissiger Haut.

      Sie eignet sich auch um Abszesse, Stomatitis, Glossitis, Verbrennungen, Insektenstiche oder Gingivitis zu behandeln. Die Altea hat positive Wirkungen im Falle von Entzündungen der Darmschleimhaut, trockenem Husten, Bronchitis, Keuchhusten, Blähungen, Blasenentzündungen, Nierensteinen oder Zystitis. Die Pflanze hilft außerdem bei Diabetes, ihre Blätter werden auch in der Küche vor allem für Suppen und Salate verwendet. Der Pflanzenschleim und die Wurzel werden in Form eines Tees verkauft. Der Altea- Aufguss wird auf Abszesse und Furunkel aufgetragen, die Wurzel kann in etwas Butter gekocht verzehrt werden. Die Blätter werden auch für Salben und Cremes verarbeitet, diese eignen sich ideal für trockene und müde Haut, perfekt auch für Kinder und Senioren. Die getrocknete Altea Wurzel wurde in der Volksmedizin für Kinder verwendet, vor allem gegen Schmerzen beim Zahnwechsel. Die Wurzel kann auch frisch gekaut werden, dabei lindert sie Entzündungen und Verbrennungen des Gaumens und des Halses. Man sollte diese Pflanze nicht während der Schwangerschaft oder Stillzeit zu sich nehmen. In der Blumensprache steht die Altea für die Wohltätigkeit.