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      Bohne

      Die Bohne ist nicht nur sehr beliebt, man verwendet sie auch vor allem in der “armen” Küche, die Bohne hat aber auch in der Pflanzenheilkunde einen bedeutsamen Stellenwert. Heute kann man in der Apotheke auch das Trockenextrakt dieser Hülsenfrucht finden, welche im XVI Jahrhundert von deutschen Botanikern nach Europa importiert wurde. Die Bohne stammt ursprünglich nämlich aus Amerika und war dort für lange Zeit das “Brot der Armen”, sie ist reich an pflanzlichen Proteinen, Ballaststoffen und energieliefernden Inhaltsstoffen.

      Die Ernährungswissenschaftler raten dazu die Bohne zusammen mit Kohlenhydraten wie Reis, Nudeln oder Kartoffeln zu verzehren, damit man eine vollwertige und ausgewogene Mahlzeit zu sich nehmen kann.  Die Bohne hat nämlich harntreibende und hypoglykemische Eigenschaften, sie hemmt die Aufnahme der Kohlenhydraten im Darm. Diese Hülsenfrucht kann auch bei Übergewicht, Diabetes, Wasserstauung gegessen werden, denn sie ist reich an Kalium, Kalzium, Chlor, Phosphor und Magnesium. Um Meteorismus- Probleme zu vermeiden, sollte man den Bohnen immer Gewürze wie beispielsweise Kümmel, Origano oder Salbei hinzufügen. In Italien gibt es zahlreiche Sorten von Bohnen, welche die Auszeichnung IGP erhalten haben: die Lamon- Bohne aus Venetien, die Bohne aus Controne in Kampanien oder die Bohne aus Sorana in der Toskana.