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      Echter Kerbel

      Die Kerbelblätter sind der Petersilie sehr ähnlich, man verwendet sie vermehrt in der Küche, aufgrund ihrer Würze. Sie eignen sich für Suppen, Eintöpfe, Salate, Fleischgerichte (weißes Fleisch), Hülsenfrüchte, Saucen…wie beispielsweise die famose Sauce béarnaise. Der Kerbel ist reich an Vitamin A und C, an Magnesium, Karotin, Eisen, er hat antidepressive und insektizide Eigenschaften. Beispielsweise pflanzen Bauern Kerbel rund um ihren Anbau um ihn vor Schnecken und anderen Schädlingen zu schützen. Der Kerbel hat einen etwas delikateren Geschmack als die Petersilie und eine etwas mattere Farbe.


      Er hilft gegen unbetonte Haut, er hält den Talgfluss unter Kontrolle, er wirkt harntreibend und hält die Leber fit. Er ist bei Frostbeulen, Prellungen, gerröteter Haut und Hautirritationen bei Neugeborenen empfohlen. Der Kerbel kann auch als Tee konsumiert werden, ideal um Leberkoliken, Dismenorrhoe, Rheuma und die Gicht zu behandeln. Die Kerbelblätter sollten erst nach dem Kochvorgang dem Wasser beigefügt werden, damit ihre wertvollen Inhaltsstoffe intakt bleiben.

      Der Kerbeltee regt die Durchblutung an und reinigt die Leber, der Stoffwechsel wird angeregt und man soll ihn vor allem im Frühling und im Herbst zu sich nehmen. Die Wurzeln dieser Pflanze sind ein wahres Wundermittel für ältere Menschen, speziell wenn diese an Depression leiden. Der Kerbel hat außerdem weichmachende Eigenschaften und wird bei folgenden Leiden eingesetzt: Blepharitis, Rheuma, Menstruationsschmerzen, Hydropisie, Prellungen, Insektenstiche.