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      Kalifornischer Mohn

      Der kalifornische Mohn ist vor allem aufgrund seiner beruhigenden Wirkung bekannt, ohne dabei Benommenheit am Morgen zu verursachen. Er hat außerdem schmerzstillende Wirkungsweisen, indem er auf das zentrale Nervensystem wirkt. Diese Pflanze hemmt die Aktivität der Zellen in der Hirnrinde, sie hat außerdem eine choleretische,  cholagogische, antimykotische, desinfizierende, antibiotische, antispastische, anxiolytische, Herz- Kreislauf regulierende, antitumorale, abführende, balsamische, anti-katarrhalische, antibakterielle, antimikrobische Wirkung.

      Man verwendet dabei die Blüten, den Stängel und die Samen. Der kalifornische Mohn wirkt bei Frauen besser als bei Männern. Er ist besonders dann geeignet, wenn man zu früh morgens aufwacht oder aber mitten in der Nacht. Er wirkt außerdem im Falle von Angst, Krämpfen, Migräne, Reizbarkeit, Athralgie, Ischialgie, Neuritis, Schuppenflechte, Magenkrämpfe, Depressionen. Die Indianer aus Amerika und die ersten europäischen Kolonisten in der Neuen Welt verwendeten den Mohn als Zierpflanze, aber auch um die Milchabsonderung, Magenkoliken, Zahnschmerzen, Geschwürbildungen, Arzneipflaster, Juckreiz, Nesselsucht, Nervösität, Stimmungswechsel, Keuchhusten, Gastritis, nächtliche Erunesis zu lindern. Die Pflanze sollte nicht in den ersten vier Monaten der Schwangerschaft und während der Stillzeit genommen werden. Außerdem sollte sie in folgenden Fällen nicht genommen werden: bei niedrigem Blutdruck und bei Kindern unter 6 Jahren.


      Diese Blume kann auch in Kombination mit der Passionsblume und dem Baldrian verwendet werden. Man verwendet sie in Form von Kapseln, Umschlägen, Aufgüssen und Urtinktur. Der kalifornische Mohn sollte eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen eingenommen werden, die Kur sollte einige Monate lang dauern. Die Urtinktur des kalifornischen Mohns verdünnt mit Wasser ist ein ausgezeichnetes Mundwasser.