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      Löwenzahn

      Der Löwenzahn wächst spontan vor allem auf Bergwiesen, er enthält die Vitamine A,B,C,D, Inulin, Flavonoide, Kalium, Pflanzenschleim. Die reinigende Wirkung des Löwenzahns ist auch in der chinesischen Medizin bekannt, welche besagt er vermindere übermäßige Wärme (Yang). In der Antike wurde der Löwenzahn als solare Pflanze gesehen, aufgrund seiner Erscheinungsform, welche einer Sonne gleicht. Er wurde auch mit Jupiter in Verbindung gebracht, dank seiner zahlreichen therapeutischen Wirkungsweisen.

      Seine Blätter sind vor allem als Zutaten für Salate und andere Gerichte beliebt, auch wegen der harntreibenden und reinigenden Wirkung, welche vor allem bei Zellulitis wirksam ist. Oftmals ist deren Geschmack etwas bitter, aus diesem Grund sollte man die Blätter besser mit süßen Lebensmitteln wie beispielsweise Kartoffeln, Kürbis, Hülsenfrüchten oder Getreideprodukten kombinieren. Der Löwenzahn hat außerdem auch antiskorbutische, abführende, belebende, cholagogische, anti- rheumatische, immunstimulierende, hypoglykämische Wirkungsweisen. Er reinigt die Haut, die Nieren, die Leber und ist zur Senkung der Cholesterinwerte geeignet. Der Löwenzahn hat eine positive Wirkung bei Leiden wie: Anorexie, Verdauungsstörungen, Wasserstauung, Rheuma, hoher Blutdruck, verstopftem Darm, Kraftlosigkeit, Gicht, Hämorrhoiden. Bei Vorhandensein von Nierensteinen sollte man auf den Verzehr von Löwenzahn verzichten. Man findet ihn in Form von Tees, Urtinktur, Kapseln, Tropfen, Aufgüssen.


      Eine Löwenzahn- Kur sollte am besten Ende des Winters und des Sommers gemacht werden, wobei der Körper dadurch von Giften befreit und auf die nächste Jahreszeit vorbereitet wird. Ein Löwenzahn- Aufguss eignet sich ideal um Sommersprossen aufzuhellen, man gewinnt aus der Pflanze auch einen etwas bitteren und reinigenden Honig, welcher gesund für Leber und Nieren ist- ideal für Sportler.