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      Lorbeer

      Der Lorbeer ist vor allem als Gewürz für Saucen und Fleischgerichte bekannt, in der italienischen Region Emilia- Romagna bereitet man den Likör “Laurino” mit Lorbeerblättern zu. Im alten Griechenland war der Lorbeer eine heilige Pflanze und Symbol für Sieg, Triumph, Herrschaft, die Sieger der Olympischen Spiele wurden mit einem Lorbeerkranz gekrönt. Laut einer griechischen Sage soll Apollon der Nymphe Daphne aufgelauert haben, diese verwandelte sich in einen Lorbeerstrauch um ihm zu entwischen. Somit erklärte Apollon diese Pflanze für heilig und befahl, dass sie bei jeder heiligen Zeremonie dabei sein sollte.


      Das Wort “Laurea” leitet sich vom Lorbeer ab, im Mittelalter und in der Renaissance wurden die besten Wissenschaftler damit ausgezeichnet. Aus dem Lorbeer gewinnt man ein wirkungsvolles ätherisches Öl, welches zur Behandlung von Rheuma, Atemwegsleiden, Muskelrissen verwendet wird. Es beruhigt den Schweißfluss und lindert Fieber. Aus dem Lorbeer lassen sich außerdem Aufgüsse herstellen, welche im Falle von Meteorismus, Appetitlostigkeit, Magenschmerzen, Erkältungen, Verrenkungen, Verstauchungen, Schlaflosigkeit, Verdauungsstörungen, schwitzenden Händen und Füßen hilfreich sind. Die Lorbeeren wurden schon seit der Antike verwendet, um daraus Seifen herzustellen, heute werden sie noch in England dafür verwendet Bier zu würzen. Eine Handvoll Lorbeerblätter im Badewasser lindert Rötungen und Rheuma. Ein Lorbeerbad ist ein wahres Wundermittel nach einem stressigen Tag und die Lorbeerblätter können sogar gegen Motten eingesetzt werden. Der Lorbeer ist reich an Vitamin A, C, Kalzium, Potassium, Magnesium, Eisen, Phosphor. Ein einfaches Hausmittel ist sehr hilfreich im Falle von Schlaflosigkeit, es scheint als ob Julius Caesar dies verwendete um seine Feinde zum Einschlafen zu bringen, es wird wie folgt zubereitet: man zerkleinert ein Lorbeerblatt in einer Tasse mit kochend heißem Wasser, das Ganze lässt man nochmals kochen, dann lässt man es 5 Minuten einziehen. Etwas abkühlen lassen, absieden, mit etwas Honig süßen.