• mariendistel

      Mariendistel

      Der Legende nach spendete die Mariendistel der Muttergottes und dem Jesukind Schutz zwischen ihren Zweigen, als Herodes I. den „Betlehemitischen Kindermord“ anordnete. Aus diesem Grund wird diese Blume oft als „Beschützerin der Unschuldigen“ angesehen. Sie gedeiht spontan vor allem im mediterranen Teil Europas und man findet sie in zahlreichen Heilpflanzenhandlungen. Die Mariendistel hilft gegen Hämorrhoiden, sie wirkt adstringierend, reparierend, appetitanregend, Leber schützend, entgiftend, diuretisch, fiebersenkend, reinigend, galaktogen, cholagog, krampflösend, tonisch, antiphlogistisch.


      Man kann die Mariendistel als Urtinktur, als Aufguss, Tee, homöopathisches Mittel oder als Trockenextrakt konsumieren. Man kann sie auch im Salat essen, ähnlich wie die Artischocke. Die Blumen, die Wurzeln und die Blätter können gekocht, paniert oder geröstet werden. Ein Beispielrezept ist das famose „Bagno Cauda“ aus dem Piemont. Die Mariendistel ist außerdem wohltuend für den Pankreas! Außerdem hilft sie bei folgenden Leiden: Kampf gegen zu hohen Cholesterin, Senkung des Insulinspiegels, Nierensteine, Leberzirrhose. Dieses Heilkraut ist bei Leberproblemen bei Menschen und bei Haustieren geeignet. Bei viraler Hepatitis hilft es der Leber wieder den Normalzustand zu erreichen. 


      Außerdem enthält die Mariendistel wertvolle Inhaltsstoffe, welche bei Brustkrebs, bei Gebärmutterhalskrebs und bei Prostatakrebs helfen. Die Mariendistel enthält auch Phytoöstrogene, welche sehr wichtig für das weibliche Wohlbefinden sind, speziell während der Wechseljahren. Die Wurzeln, die Blätter und die Samen der Mariendistel können auch gegen Bluthochdruck in Form eines Aufgusses verwendet werden.