• moenchspfeffer

      Mönchspfeffer

      Der Mönchspfeffer (Agnus Castum) wird aus der reifen Frucht eines Baumes der Eisenkrautgewächse gewonnen, er regelt den Hormonhaushalt. Er ist vor allem während der Wechseljahre geeignet, außerdem verringert er prämenstruale Symptome und hat auch eine emmenagogische Wirkung. Der Mönchspfeffer kann in Form von Tabletten, Urtinktur oder Kapseln eingenommen werden, man sollte ihn gleich am Morgen nach dem Aufwachen einnehmen. Man sollte ihn aber nicht während der Schwangerschaft oder bei Einnahme der Pille nehmen.

      Denn der Mönchspfeffer hat eine Libido- hemmende Wirkung, so sehr, dass sogar die Mönche im Mittelalter die Tinktur der frischen Beeren einnahmen um ihr Keuschheitsgelübde leichter ertragen zu können. Man findet die Pflanze heute noch in den Gärten der Klöster. Mönchspfefferextrakt wird außerdem dazu verwendet den Zyklus von Menstruation und Eisprung zu regulieren, beispielsweise nach einem längeren Zeitraum, in welchem die Pille eingenommen wurde. Man verwendet ihn außerdem um die Milchproduktion während der Stillzeit anzuregen, auch wird dadurch die Fruchtbarkeit der Frau erhöht, falls diese noch in fruchtbarem Alter ist. Der Mönchspfeffer ist hilfreich bei: Angstzuständen, Depression, Amenorrhoe, Menstruationsbeschwerden, Stimmungsschwankungen, Follikulitis. Er hat auch eine schmerzstillende und beruhigende Wirkung bei Herzjagen, Schlaflosigkeit, somatoformen Störungen am Urogenitalapparat. Er regt die natürliche Produktion von Melatonin im Gehirn an.