• ringelblume

      Ringelblume

      Die Ringelblume wird im Sommer gepflückt und ist aufgrund ihrer zahlreichen therapeutischen Wirkungsweisen berühmt: sie hat nämlich eine wundheilende, entzündungshemmende, antispastische, hautpflegende, karminative, choleretische, emmenagoge, antiseptische, harntreibende, belebende, anti- komedogene, schmerzstillende, antimykotische, antivirale, erfrischende, antiallergische Wirkung.



      Die Ringelblume ist reich an Harzen, Pflanzenschleim und ätherischen Ölen, sie hilft bei Kratzern, Wunden, Verbrennungen, Hautpilz, Akne, Windeldermatitis, Schnitten, Hautausschlag, Dermatitis, fettiger und unreiner Haut, Rissen. Die Ringelblume galt lange Zeit als eine Art Wettervorhersage für die Menschen in den Bergen, wenn die Blüten am Abend offen waren, bedeutete dies schönes Wetter, wenn sie geschlossen waren, Regen. In der Blumensprache bedeutet die Ringelblume Trauer, der Sage nach hätten sich die Tränen der Aphrodite in Ringelblumen verwandelt, als sie für ihren geliebten Adonis trauerte. Die Ringelblume hilft außerdem bei Kolitis, Dysmenorröh, Frostbeulen, Verdauungsstörungen, Gingivitis, Aphten, Wunden, Brandwunden, Mandelentzündung, Halsentzündung, Zahnfleischentzündung, Gastritis, Magen- Darm Geschwüren, Morbus Crohn, Amenorrhö, Rheuma.


      Die Ringelblume kann in Form einer Salbe, einer  Urtinktur, eines Tees, Aufgusses aber auch roh im Salat verwendet werden. Ihre Blüten werden oftmals an Stelle von Safran verwendet um Butter zu färben. Die Knospen können aufbewahrt und mit Essig eingemacht werden. In der Homöopathie wird die Ringelblume oft zur Behandlung von blauen Flecken und Schwellungen an den Beinen verwendet.