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      Schwarzer Senf

      Vom weißen Senf (Sinapsis alba) dieser Pflanze gewinnt man die bekannte Sauce, welche viele Fleischteller im Westen begleitet. Die schwarzen Senfkerne aromatisieren Fisch und Krebse in Indien. Aus dieser Pflanze gewinnt man auch die Bachblüte „Mustard“, und die Blätter und die Blütenspitzen geben den Suppen Geschmack. In Frankreich wird der Senf auf folgende drei Weisen zubereitet: auf alte Art und zwar mit den weißen und schwarzen Senfkernen, dem Elsässer Senf, welcher sanfter ist und mit weißen Kernen zubereitet wird.

      Vom schwarzen Senf gewinnt man ein Mehl, welches gut gegen Rheuma- Schmerzen wirkt. Die Aufgüsse hingegen sind sehr gut um die Durchblutung wieder zu aktivieren. Die Fußbäder mit Senf sind auch im Falle von kalten Füßen empfohlen. Vom schwarzen Pfeffer erhält man ein ätherisches Öl um die Neuralgien und die Rheuma- Schmerzen zu bekämpfen. Dieses Öl muss aber mit Vorsicht verwendet werden, da es irritieren könnte. Dieses Hilfsmittel sollte daher nur unter ärztlicher Kontrolle verwendet werden. Der Senf- Aufguss ist ausgezeichnet für die Förderung der Durchblutung und ist auch ein Antipyretika und Bakterien hemmendes Hilfsmittel. Außerdem hilft er gegen Verstopfung, in diesem Fall sollte man 15 g zerquetschte Senfkerne in einem Glas Wasser auflösen und 3 Mal am Tag einnehmen. Im Falle von Magengeschwüren gibt man hingegen 6 Senfkerne in ein Glas Wasser.