• Teufelskralle

      Die Teufelskralle stammt aus Afrika und ist vor allem aufgrund ihrer positiven Wirkung bei Gliederschmerzen, Muskelkrämpfen, Muskelrissen, Sehnenentzündung, Osetoarthritis, rheumatischer Arthritis, Hexenschuss, für den Nacken oder auch bei Gicht, Verdauungsstörungen, Gallenleiden, Appetitlosigkeit, Anorexie, Meteorismus und urogenitalen Leiden bekannt. Die Teufelskralle besteht aus spitzen Haken, an welchen sich Kleintiere leicht verletzen und hängen bleiben, sie sitzen in der Falle und verhungern. Diese Pflanze hat auch eine hyperglykämische, antipyretische, verdauungsfördernde und schmerzlindernde (für Geschwüre und Wunden) Wirkung. Die Teufelskralle ist in keinster Weise giftig für den menschlichen Organismus und ist somit sehr verträglich.

      Man kann sie in Form von Cremes, Kapseln, Trockenextrakt, Urtinktur, Sirup oder Tees verwenden. Sie hat auch eine antihistaminische, ganglienblockende, anti- rheumatische, hypotensive, entgiftende, anti-diabetische und anti-epileptische Wirkung. In Südafrika und in Madagaskar wurde diese Pflanze auch dazu verwendet, um Fieber zu behandeln. Die Teufelskralle wurde in Europa zum ersten Mal im Jahre 1953 verwendet, anschließend verbreitete sie sich vor allem in Frankreich und Deutschland. Sie wird vor allem von Sportlern verwendet, da die Teufelskralle ebenfalls schmerzlindernd bei Muskelschmerzen nach längerer Anstrengung wirkt ähnlich wie Arnika. Sie verbessert die Beweglichkeit der Glieder und Muskeln.