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      Melisse

      Die Melisse ist vor allem aufgrund ihrer schmerzlindernden, verdauungsfördernden, beruhigenden und heilenden Wirkung bekannt. Sie wird bei Leiden wie Herpes, Magenschmerzen, Verdauungsstörungen, leichten Koliken, Schlaflosigkeit, Angstzuständen, Bulimie, Verwirrung, Unruhe, Aereophagie, Blähungen, Kopfschmerzen, körperliche und psychische Kraftlostigkeit, Erbrechen, Herzjagen, nervöser Gastritis, Erkältung, Grippe, Ohrenschmerzen, Zahnschmerzen, Schwindel und Tinnitus verwendet.

      Diese Pflanze ist eine der häufigsten Zutaten für die Duftpotpourris. Ein Melissen- Aufguss ist ideal um damit die Gesichtshaut zu beleben oder fettiges Haar zu behandeln, es bedarf nur weniger Blätter dafür. Den Aufguss kann man dem Badewasser beigeben, ein ideales Tonikum für die Haut. Bei Insektenstichen kann man die Melissenblätter darauf verreiben, was Linderung verschafft. Der Tee hilt auch bei Depressionen, außerdem hat die Melisse eine antispastische, karminative, anxiolythische, verdauungsfördernde, schweißtreibende, antidepressive, fiebersenkende, wurmtötende, anti-mikrobische Wirkung, sie vertreibt Insekten. Man kann sie in Form von Tee, Aufguss oder ätherischem Öl zu sich nehmen. Die Melisse kann man auch als Urtinktur erwerben; sie wird von französischen Mönchen zur Zubereitung von Likören, wie beispielsweise dem Absinth, dem Chartreuse oder dem Arquebuse verwendet.