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      Kalifornische Massage

      Die kalifornische Massage stammt aus Kalifornien und entstand in den 60er Jahren an der Big Sur- Küste. Die Massage entstand als eine „reine Vergnügungsmassage“ und man bezeichnet sie auch als “König der Massagen”. Die Kalifornische Massage beinhaltet Elemente der Massotherapie der Indianer Amerikas, der schwedischen Massage, der orientalischen Atmungstechniken und auch rhythmische Bewegungen der Wellen des Ozeans. 



      In dieser Zeit wurde die Befreiung des Körpers und der Gefühle mit der Hippy Bewegung gepredigt. Am Anfang entstand die kalifornische Massage als Gruppentherapie und hatte großen Erfolg. Der Masseur war immer ein Experte und die Massage wurde während der 80er Jahren in der ganzen Welt verbreitet. Der Patient ist nackt oder in Unterwäsche, während der Masseur ihn mit duftenden Ölen massiert. Der ganze Körper wird eingerieben, von den Fußspitzen bis zu den Haaren. Die Öle werden je nach individuellen Beschwerden gewählt und es werden die Prinzipien der Aromatherapie angewandt. Die Behandlung kann auch mit zwei oder vier Händen ausgeführt werden.


      Die Bewegungen können leicht und flüssig sein aber auch tiefer und mit der Atmung synchronisiert sein.  Diese Bewegungen sind aber immer weitreichend, wickelnd, sanft, indem sie die Reflexpunkte, die Muskeln und die Körper- Meridiane behandeln. Die typischen Bewegungen der kalifornischen Massage sind: Beschmieren, lokaler Druck, Drainage, Verdrehung, Wiegen, Perkussion, Ziehen, Berührung, Rutschtechnik usw. Eine kalifornische Massage dauert circa 50 bis 75 Minuten.


      Die kalifornische Massage ist gegen Stress geeignet. Der Patient lernt durch die Massage dem Körper „zuzuhören“. Die Endpunkte der Nerven werden ebenfalls stimuliert und helfen das Nervensystem zu balancieren. Die Massage hilft auch gegen Schlaflosigkeit, reizbaren Hunger, Magersucht, Panik und gegen Abhängigkeit vor allem von Medikamenten. Außerdem stimulieren die Massagen auch das Lymphsystem, den Verdauungsapparat, den Atmungsapparat und die Durchblutung. Die Kalifornische Massage hat entgiftende und verjüngende Wirkungen. Dank der Harmonisierung der Temperatur der verschiedenen Körperteile, verbessert die Massage die Energiezirkulation und die Fähigkeit gute Beziehungen zu schließen.


      Ein Beispiel der guten Wirkung dieser Massage bekam man während der Kriegszeit im Vietnam. Hier bekamen die Kriegsheimkehrer nicht nur physiologische Hilfe, sondern auch Freundschaft und Trost. Sie brauchten Körperkontakt, Pflege, Zuneigung und Schutz um das Kriegstrauma zu vergessen. Dank dieser Massage heilten sie schneller. Die letzte Bewegung der kalifornischen Massage bringt den Patienten wieder in die Position des Mutterleibes, er fühlt sich geschützt. Auf diese Weise fühlt sich der Patient wiedergeboren.