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      Shiatsu Massage

      Diese Massage ist in Japan am Anfang des XX. Jahrhundert entstanden. Die Wurzeln gehen jedoch auf die antike Chinesische Medizin zurück, welche von den Buddhisten im Jahre 560 nach Chr. „importiert“ wurde. Die  Kenntnisse der Chinesischen Mönche  wurden in die Japanische Medizin integriert.  Die Massage mit den therapeutischen Funktionen wurde am Ende des 19. Jahrhundert wieder entdeckt und zwar während der Meiji Zeit als die Japaner den Weg zur Verwestlichung unternahmen.



      In den 60er Jahren wurde das Shiatsu als eine richtige wissenschaftliche Methode anerkannt, nach dem Lehrer Namikoshi der Erfinder der Shiatsu Massage, welche sich vor allem auf die Akupunktur und der Prävention von Krankheiten stützt. Im Westen ist die Masunaga Massage mehr verbreitet. Der Name stammt von einem Jünger des Namikoshi, seine Philosophie stützt sich auf der Entspannung und der Regulierung des Herzschlages. Das Shiatsu ist eine sehr beliebte Behandlung in Japan, hier entspannen sich viele Patienten nach der Arbeit mit einer Shiatsu Behandlung für circa 45 Minuten.


      Diese Massage wirkt sehr tief, wenn die Behandlung auch nur sehr leicht und entspannend ist wie vor allem mit den Techniken wie Druck, Traktion und Bewegungen usw. Eventuelle Energie- Blockaden werden nicht mit Gewalt sondern mit Ruhe gelöst bis eine kompletten Balance erreicht wird. Der Masseur benützt bei der Behandlung nicht nur die Hände sondern auch die Knie und die Ellbogen. Das Shiatsu gibt die Möglichkeit einen guten Gesundheitsstand nur mit wenigen Behandlungen zu erreichen. Wie die Großzahl der orientalischen Massagen, behandelt auch diese Massage den Körper und den Geist als untrennbares Einziges.


      Der Shiatsu Masseur der auch “shiatsuka” genannt wird, arbeitet nicht direkt auf der Haut und benützt auch keine Öle. Stattdessen benützt er die Moxibustion; es handelt sich dabei um eine Stimulierung eines Punktes, indem man ihn mit kleinen verbrennten Tüten von Artemisia aufwärmt. Der Patient sollte in einem Gymnastikanzug zur Behandlung kommen, auf jeden Fall bequem. Das Shiatsu wirkt auf folgenden Beschwerden: Knochen, Gelenken, Magen, Stress, Schlaflosigkeit, Zyklusproblemen und Muskelkater. Diese Behandlung kann auch während der akuten Phase einer Krankheit angewandt werden, in diesem Fall  werden spezielle Bearbeitungen angebracht. Shiatsu ist nämlich gegen Trauma, Entzündungen und Erkältungen sehr wirksam, soll jedoch bei ansteckenden Krankheiten, Bandscheibenvorfall oder einer Kortison- Therapie aber nicht gemacht werden.