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      Trentino - Südtirol

      Die Region Trentino Südtirol ist vor allem wegen dem sagenhaften Kalkgebirge der Dolomiten berühmt, hier kann man im Sommer und Winter einen traumhaften Urlaub in den Bergen genießen, aber auch einen Urlaub am See oder einen angenehmen Urlaub in Trentino können Sie die therapeutische Heilkraft der zahlreichen regionalen Herbstfrüchte kennenlernen, wie beispielsweise jene der Trauben, Kastanien, Äpfel und Kürbisse.

      Trentino liegt an der Grenze zu Österreich und ist offiziell zweisprachig (italienisch- deutsch). Es ist die nördlichste Region Italiens und gehört erst seit 1920 zu Italien. Aus diesem Grund ist der österreichische Einfluss auf die Region noch sehr groß. Die Region Trentino ist für der Therme berühmt, hier bieten sich die zwei Thermenstädte Meran und Levico Terme an. Außerdem gehört diese Region zu den ersten Italiens, die das große Potenzial verstanden hat. Aber die Region bietet auch für den Skiurlaub warten hier weltberühmte Skiorte wie St. Ulrich, Corvara, Madonna di Campiglio, Innichen, Canazei…die Ortschaften sind dank der atemberaubenden Berglandschaft der Dolomiten und der Brenta- Dolomiten auch im Sommer sehr beliebt!

    • Bozen ist die Hauptstadt Südtirols, im Hintergrund der Stadt reihen sich die sagenhaften Felswände des Rosengarten aneinander. Die Stadt Bozen selbst ist ein Treffpunkt zwischen Süd und Nord, hier treffen sich deutsche und italienische Kultur und Tradition. Die ca. 100.000 Einwohner Stadt ist umgeben von Ferienregionen wie dem Rittner Horn, dem Sarntal oder dem Süden Südtirols. Außerdem mündet das Eisacktal in den Bozner Talkessel. Bozen bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und touristische Attraktionen. Dazu gehören der Waltherplatz, auf welchem die berühmte Statue des Südtiroler Dichters Walther von der Vogelweide steht und alles überblickt.


      Genau gegenüber steht der imposante und beeindruckende Bozner Dom auf dem Domplatz. Die Bozner Lauben bilden sicherlich das Herzstück der Landeshauptstadt, sie standen schon zu Gründungszeiten der Stadt genau an der selben Stelle. Die antiken Lauben beherbergen zahlreiche Boutiquen, Geschäfte und auch einzelne Bars und Bäckereien. Am oberen Ende befindet sich der Bozner Obstplatz, wo alltäglich frische Waren der regionalen Bauern verkauft werden. Hauptsächlich Gemüse, Obst, Käse, Brot und Blumen. In Bozen gibt es zahlreiche Museen zu besichtigen, das berühmteste davon ist sicherlich das Südtiroler Archäologiemuseum wo die berühmte Gletschermumie Ötzi liegt.


      Außerdem sind Burgmuseen wie das auf Schloss Runkelstein oder das Messner Mountain Museum auf Schloss Sigmundskron nennenswert. Mit der modernen Rittner Bahn erreicht man in wenigen Momenten die Naherholungszone Ritten. Nah gelegene Skigebiete finden sich in der Rosengarten- Region, im Sarntal, am Rittner Hochplateau oder im Eisacktal.

    • Meran ist nach Bozen die zweitgrößte Stadt Südtirols, sie war über Jahrhunderte hinweg Landeshauptstadt Tirols und liegt in einem malerischen und geschützten Talkessel, welcher teils von über 3000 m hohen Bergketten umgeben ist. In den Talkessel münden berühmte Täler wie das Passeiertal, der Vinschgau oder das Etschtal. Der Talkessel ist nach Süden hin offen wodurch hier ein mediterranes Klima herrscht, da die hohen Berge der Texelgruppe die Stadt nach Norden hin vor kalten Winden schützen. Somit gedeihen in Meran auch zahlreiche mediterrane Pflanzen wie Palmen, Lorbeer oder Myrthen. Die Stadt ist schon seit dem 19. Jahrhundert als Kurort bekannt, dies vor allem wegen dem milden Klima und der reinen Luft, somit eignet sie sich seit jeher als Luftkurort.

      Hier gibt es durchschnittlich 300 Sonnentage im Jahr. Meran war im Habsburgerreich eine wahre Touristenhochburg, viele Gäste der Politik und Kultur verbrachten hier ihren Kuraufenthalt. Noch heute steht die Kurstadt für Erholung, dafür steht vor allem das moderne Bauwerk der Therme Meran. Der Kubus aus Stein, Glas und Kubus wurde im Zentrum der Stadt auf einem 50.000 m² großen Thermengelände errichtet, er wurde vom Stararchitekten Matteo Thun entworfen und im Jahre 2005 erbaut. Seitdem ist die Therme Meran welcher zahreiche Pools, einen weitläufigen Thermenpark, thermale Behandlungen, Saunas und Dampfbäder sowie Beauty und Spa bietet. Hier werden auch alpine Anwendungen mit Traubenkernöl, Ultner Schurwolle, Äpfeln oder Heu geboten. Weitere berühmte Bauwerke sind das an der Passerpromenade liegende Kurhaus oder die Landesfürsltiche Burg, auch der Pulverturm, die Synagoge oder die Altstadt mit der Laubengasse sind erwähnenswert.

      Oberhalb von Meran in Dorf Tirol thront das Schloss Tirol. Die Stadt bietet außerdem interessante Museen wie das Touriseum, ein Museum über den Tourismus in Südtirol, welches im Schloss Trauttmansdorff eröffnet wurde. Das Schloss ist umgeben von den berühmten Gärten von Schloss Trauttmansdorff, wo verschiedenste Pflanzen und Vegetationen wachsen und besichtigt werden können. Berühmt ist außerdem das Skigebiet Meran 2000, welches oberhalb der Stadt auf rund 2000 m Höhe liegt und bequem mit einer modernen Kabinenbahn zu erreichen ist.

    • Kaltern ist ein sehr beliebter Tourismusort in Südtirol, das Dorf liegt am berühmten Kalterer See, welcher von Mai bis Oktober ideale Bedingungen für den Badeurlaub bietet. Hier kann man Segeln, Windsurfen oder Tretboot fahren.  Der Kalterer See bildet den wärmsten Badesee in den Alpen und lockt immer wieder zahlreiche Besucher in die Ferienregion. Kaltern am See bietet verschiedene Resorts, unter anderem direkt am See. Berühmt ist die Ortschaft vor allem als Weinort. Kaltern liegt direkt an der berühmten Südtiroler Weinstraße und ist von zahlreichen Weinbergen und Obstwiesen umgeben.

      Hier werden Weinsorten wie Vernatsch, Lagrein, Goldmuskateller oder Weißburgunder angebaut. Im Ortszentrum gibt es ein  Weinmuseum, außerdem befinden sich in Kaltern mehrere große Weinkellereien. Rund um Kaltern bieten sich dem Besucher zahlreiche Wanderwege an, ein Beispiel ist die Seerundwanderung, welche rund um den Kalterer See und durch ein malerisches, geschütztes Biotop führt. Hier leben verschiedenste Vogelarten, von Frühjahr bis Herbst kann am Kalterer See außerdem angeln.

      Infos dazu findet man beim Kalterer Fischereiverein, im See leben hauptsächlich Hechte, Zander, Karpfen und Barsche. Eine beliebte Attraktion im Dorf ist die Mendelbahn, dies ist eine steile Standseilbahn, welche ihre Fahrgäste von der Kalterer Fraktion St. Anton hinauf auf den 1364 m hohen Mendelpass bringt. Der Mendelpass befindet sich direkt oberhalb der Ortschaft und stellt eine natürliche Grenze zum Trentino dar. Zwischen St. Anton und dem Mendelpass verläuft außerdem der berühmte und panoramareiche Kalterer Höhenweg. 

    • Eppan wird als “Ort der Weine und Schlösser” bezeichnet, ideal für Kultur- und Weinliebhaber. Außerdem finden in der Umgebung zahlreiche kulinarische Events statt, wie beispielsweise die Weinkulturwochen in St. Pauls. Die Ortschaft besitzt mehrere Fraktionen, dazu gehören beispielsweise die Ortschaften Girlan, St. Michael, St. Pauls oder Montiggl. In Montiggl liegen die famosen Montiggler Seen mitten in einem malerischen Waldstück, dabei gibt es einen kleinen und einen großen See, welche beide durch einen Wanderweg miteinander verbunden sind. Die Seen stellen im Sommer ein beliebtes Badeziel dar.

      Am großen Montiggler See befindet sich außerdem ein modernes Freiluftbad mit großer Wasserrutsche. Wer es etwas ruhiger mag, kann mit einem Tretboot auf den See fahren oder es sich am gegenüberliegenden Ufer am Waldrand gemütlich machen. Eppan bietet zahlreiche Resorts, hier kann man verschiedenste Wellnessbehandlungen unter anderem auch mit regionalen Produkten wie Wein, Trauben oder Äpfeln genießen. Die Ortschaft ist von Burgen und Ansitzen geprägt.

      Berühmt ist beispielsweise die Burg Hocheppan, welche sich etwas außerhalb von Eppan an den Berg schmiegt. Sie ist ein beliebtes Wanderziel und bietet in der warmen Saison auch eine Buschenschänke mit einzigartigem Ausblick. Gleich daneben thront das Schloss Boymont, auch hier kann man nach einer nicht allzu langen Wanderung einkehren. Die Schlösser liegen oberhalb der Ortschaft Missian, welche wiederum eine Fraktion der Großgemeinde Eppan darstellt. Berühmt ist außerdem der „Dom am Lande“, die riesige und imposante Pfarrkirche von St. Pauls mit dem weithin sichtbaren Kirchturm ist einen Besuch wert. 

    • Das Rittner Hochplateau wurde lange Zeit der “Berg der Bozner” genannt und auch heute noch erreicht man es von Bozen aus in wenigen Minuten mit der modernen Rittner Bahn. Oben warten zahlreiche sonnige Wanderungen und Spaziergänge mit Blick auf die Dolomiten! Hier bieten sich Panoramawege und Themenwege wie beispielsweise die berühmte Freudpromenade an. Sigmund Freud war nämlich seinerzeit zu Gast am Rittner Hochplateau und verfasste hier sogar eines seiner Werke, hier genoss er die friedliche und ruhige Atmosphäre im Naherholungsgebiet der Bozner. 



      Rund um die Resorts und Unterkünfte erstrecken sich weite Wiesen und Wälder mit herrlichem Panorama. Ein beliebtes Wanderziel sind hier die Rittner Erdpyramiden, ein einzigartiges Naturschauspiel, an denen der Wanderweg vorbeiführt. Weiters kann die Wallfahrtskirche Maria Saal besichtig werden, Almen und Berghütten bieten weitere beliebte Wanderziele. Im Herbst ist das Rittner Hochplateau vor allem als Ziel für das traditionelle „Törggelen“ bekannt, denn hier gibt es zahlreiche Buschenschankbetriebe, wo man zu gebratenen Kastanien und deftigen Bauernspezialitäten einkehren kann. Dabei wird einem auch der leckere „Suser“ serviert. Der neue Wein wurde einst vor allem im Eisacktal im Herbst zur Erntezeit verkostet, man trank den neuen Wein und aß dazu deftige Bauernmahlzeiten.


      So entstand die Tradition des Törggelen- der Begriff stammt von der „Torggel“, so wurde die Weinpresse genannt. Beim Törggelen werden Bauernspezialitäten wie Kraut, Surfleisch, Blutwurst, Knödel und Krapfen verspeist. Dazu gibt es den süßen Neuwein und gebratene Kastanien. Der sogenannte „Keschtnweg“ oder auch Kastanienweg ist ein langer Wanderweg, welcher vom Eisacktal bis zum Ritten führt und durch eine Landschaft mit Kastanienhainen und Laubwäldern führt. Im Winter bietet der Ritten das beliebte und familienfreundliche Skigebiet Rittner Horn, es gehört zur Ortler Skiarena und bietet für Skifahrer, Rodler und Langläufer sonnige und angenehme Bedingungen.

    • Diese touristische Ortschaft liegt im Fleimstal im Trentino, das Fleimstal ist eines der drei ladinischen Täler des Trentino und ist Teil des “Dolomiti Superski” Areals. Cavalese ist die Hauptortschaft des Tales und Austragungsort des Biathlonevents „Marcialonga“, welches hier alljährlich im Januar stattfindet und an welchem zahlreiche Langläufer aus aller Welt teilnehmen. Natürlich gibt es im Fleimstal auch eine sogenannte „Mini Marcialonga“, ein internationales Langlaufrennen für Kinder.  Cavalese ist die historische Hauptstadt der Region und ist vor allem ein Ziel für den Winterurlaub, hier bieten sich zahlreiche Skihotels an.

      Ideale Bedingungen bieten die Skigebiete Fiemme- Obereggen oder die Aufstiegsanlagen auf die famosen Skipisten von Cermis. Für Langläufer gibt es im Tal die Langlaufzentren am Lago di Tesero oder am Passo Lavazé vorbei an idyllischen Wäldern und mit herrlichem Blick auf die umliegende Bergwelt. Weiters bieten sich in Cavalese ein Eisstadion speziell für Hockey und ein modernes Hallenbad an. Die Altstadt ist auf jeden Fall einen Besuch wert, hier kann man die Kirche von San Vigilio besuchen, Shops und Boutiquen laden zum Bummeln ein während einmal in der Woche ein Wochenmarkt stattfindet. Die Region zeichnet sich auch für ihre Familienfreundlichkeit aus, die Skigebiete bieten meist Schnee- Spielplätze, Funparks sowie Skikindergärten für die kleinen Gäste, die Familienhotels bieten außerdem ideale Bedingungen für den Familienurlaub im Trentino. Im Sommer bieten sich im Fleimstal rund um Cavalese zahlreiche Wanderwege und Forstwege an.

      Das Fleimstal ist umgeben von der Kulisse der Lagorai- Kette und dem Latemar Massiv, außerdem reiht sich der Pale San Martino in die einzigartige Bergkulisse rund um Cavalese. Das Fleimstal ist von zwei Naturparks begrenzt, dem „Panevaggio- Pale di San Martino“ sowie dem „Monte Corno“, hier warten unzählige Wanderwege.  Cavalese ist außerdem berühmt für seine zahlreichen, würzigen Käsesorten, ist die Ortschaft doch ein zentraler Punkt der Dolomiten Käsestraße. Ein Beispiel ist der würzige „Caprino di Cavalese“, in der Ortschaft findet im Herbst regelmäßig ein großes Almabtriebsfest statt. 

    • Madonna di Campiglio ist der berühmteste Wintersportort der Region Trentino, auch für den Urlaub in den Bergen oder den Kultururlaub eignet sich der Ort ideal. Hier kann man die Geschichte der Habsburger kennenlernen beispielsweise bei der beliebten traditionellen Veranstaltung „Habsburger Karneval“. Madonna di Campiglio liegt rund 30 km westlich von Trient, die 1800 Einwohner- Ortschaft gehört zu den Gemeinden Pinzolo und Ragoli. Madonna di Campiglio liegt auf rund 1500 m Höhe in einer malerischen Talsenke zwischen der famosen Brenta- Gruppe und der vergletscherten Adamello- Presanella- Gruppe.

      Die Ortschaft lebt hauptsächlich vom Tourismus, das weitläufige Skigebiet gehört zum Skirama Adamello Brenta und bietet 22 Aufstiegsanlagen sowie 90 km Skipisten, außerdem ist es mit den Skigebieten von Folgarida und Marilleva verbunden. Hier findet alljährlich der Alpine Skiweltcup statt, berühmt ist hierzu vor allem die FIS- Skipiste „3-Tre“. Skilegenden wie beispielsweise der Italiener Alberto Tomba stammen aus der Gegend und feierten hier große Erfolge. Natürlich bieten sich in Madonna di Campiglio auch herrliche Langlaufloipen, sie liegen im Campo Carlo Mango- Gelände und sind 22 km lang. Snowboarder finden im Skigebiet den spannenden Ursus Snowpark. Ein berühmter Gast in Madonna di Campiglio ist der weltberühmte Rennfahrer Michael Schumacher. Im Januar finden in der Ortschaft die famosen Ferrari Skitage statt, ein weiteres der zahlreichen Winterevents der Region. Im Sommer bietet sich der moderne Golf Club Campo Carlo Mango für leidenschaftliche Golfspieler an, er ist von Juli bis Ende September geöffnet und liegt im Herzen der Brenta Dolomiten. Weitere Aktivitäten für den Sommer sind Rafting, Paragleiten, Trekking, Mountainbike Touren oder natürlich Wandern.

      Die Hotels in Madonna di Campiglio bieten ideale Voraussetzungen im Winter wie im Sommer. Ein Seitental des Valle Campiglio ist das Val Nambrone, sehr bekannt für seine zahlreiche Seen auf mehr als 2000 m Höhe, welche beliebte Wanderziele darstellen. Beispiele sind die Cornisello Seen, der Schwarze See oder der Vedretta See. 

    • Torbole ist eine Ortschaft, welche am nord- östlichen Teil des Gardasee liegt, auch die Fraktion Nago gehört zum Ort, diese liegt auf dem Berg mit sagenhaftem Panorama auf den Benaco und auf den Gardasee. Torbole ist ideales Ziel für Windsurfer, Free Climber oder Mountainbiker. Hier kann man zwei Festungen des österreichisch- ungarischen Reiches besichtigen, sie beherbergen heute das Gemeindemuseum. Auch Goethe war zu Gast in Torbole!  Er beschrieb die Winde in Torbole als ein einzigartiges Naturschauspiel, wodurch zahlreiche Dichter und Maler die Ortschaft am Gardasee besuchten.

      Hier findet alljährlich ein Surf- Festival statt, Torbole ist ein international bekanntes Segel- und Surfziel, am Morgen weht hier fast immer pünktlich der Pelér Wind, während am Nachmittag der Ora- Wind einsetzt – ideale Bedingungen für Windsurfer. Früher war Torbole ein kleines Fischerdorf, davon zeugen noch antike Hinterlassenschaften wie der kleine Hafen mit dem alten Zollamt. In der Fraktion Nago befinden sich alte Bauwerke der österreich- ungarischen Herrschaft, die Festungen von Nago waren strategische Überwachungspunkte auf der Straße zwischen dem Etschtal und dem Gardasee.

      Heute sind die österreichisch- ungarischen Festungen öffentlich zugänglich und bieten eine interessante Sehenswürdigkeit. Ein wunderschöner Spaziergang zwischen Nago und Torbole bringt den Wanderer zu den Gletschermühlen, dies sind eiszeitliche Gruben aus dem Quartär. Weiters ist die schöne Penede Burg in Nago erwähnenswert, sie bietet eine malerische Attraktion in der Region. Felsige Höhenwege und gemütliche Spazierwege sowie verschiedenste Unterkünfte machen Torbole zu einem herrlichen Urlaubsziel für den Urlaub in der warmen Jahreszeit. 

    • Riva ist vor allem bei Windsurfern beliebt, dank dem konstanten Wind, welcher über den See weht. Hier finden zahlreiche musikalische Veranstaltungen statt. Die berühmteste Veranstaltung ist das „Musica Riva Festival“, an welchem internationale Musiker teilnehmen wie Gloria Gaynor oder Placido Domingo. Riva del Garda liegt am nördlichen Ufer des Gardasees und ist mit 16.274 Einwohnern die größte Ortschaft am Gardasee, welche noch zum Trentino gehört. Riva war schon zu Zeiten der Römer besiedelt, früher gehörte die Ortschaft zu Österreich- Ungarn und wurde „Reiff am Gartsee“ genannt, noch während des 1. Weltkrieges wurde Riva von der italienischen Artellerie beschossen wodurch viel Schaden entstand.

      Nach dem Ende des Krieges wurde die Ortschaft im berühmten Vertrag von Saint Germain an Italien abgegeben. Heute noch sind große Teile der Befestigungsanlagen intakt und können besichtigt werden. Heute ist Riva del Garda ein beliebter Touristenort, ein Wahrzeichen der Ortschaft ist sicherlich der leicht schiefe „Torre Apponale“, welcher aus dem Jahr 1220 stammt. Der 34 m hohe Uhrturm steht direkt über dem Hafen von Riva auf der „Piazza 3 Novembre“. Er war wahrscheinlich der Bergfried der ersten Festung. Eine weitere Sehenswürdigkeit der Ortschaft ist die Stadtburg Rocca di Riva, welche vollkommen von Wasser umgeben ist.


      Sie stammt aus dem 12° Jahrhundert und beherbergt heute das „Museo Civico“- das Stadtmuseum mit Ausstellungen von archäologischen Funden und Gemälden. Riva ist im Osten durch den imposanten Monte Brione und im Westen durch den malerischen Monte Rocchetta begrenzt. Bis 1936 war die Ortschaft Endstation der Lokalbahn, welche von Mori nach Arco und dann nach Riva führte. Heute ist der ehemalige Bahnhof in ein beliebtes Restaurant umgewandelt worden. 

    • Moena ist das wichtigste touristische Zentrum des Fassatals, das Fassatal ist eines der ladinischen Täler in den Dolomiten im Trentino. Moena ist Teil des „Dolomiti Superski“ Areals und ist von sagenhaften Bergriesen umgeben: Langkofel, Rosengarten und Latemar. Hier ist auch der Langlauf- Sport sehr bekannt, einer der berühmtesten Langläufer Italiens, Cristian Zorzi, wohnt hier. Das Langlaufrennen Marcialonga findet alljährlich im Fassatal statt, dieses Rennen findet außerdem auch im Fleimstal statt. Moena liegt in einem malerischen Talkessel der Dolomiten, einige Nachbargemeinden sind beispielsweise Pozza di Fassa oder Welschnofen. Seit Anfang de 20. Jahrhunderts ist Moena nicht mehr auf die Landwirtschaft angewiesen und hat sich zu einem beliebten Tourismusziel entwickelt. Dies vor allem aufgrund der bergreichen Umgebung und den wachsenden Skipisten im modernen Skigebiet „Tre Valli“, welches drei Täler umfasst. Das Fassatal ist eines der bekanntesten Täler der Alpen und besitzt ein weitläufiges Netz an Wanderwegen, es ist durch einmalige Bergriesen wie die Sellagruppe oder die Marmolada gekennzeichnet.

      Das Tal ist vor allem durch die ladinische Kultur gekennzeichnet. Sehenswürdigkeiten in Moena sind die San Vigilio- Kirche mit gotischem Glockenturm sowie die Kapelle San Volfango mit Fresken aus dem 15. Jahrhundert. Einmal im Jahr findet im Ort das Festival „La Turchia“ statt, wobei die Heldengeschichte eines osmanischen Janitscharen im Zentrum steht, welcher vor rund 323 Jahren das Dorfleben veränderte. In der Ortsmitte steht sogar eine Statue eines Janitscharen. Vor allem die Einwohner, welche nach türkischer Tradition leben, nehmen an dem Festival teil. 

    • Vigo di Fassa ist eine der Hauptskiorte im Trentino, die Ortschaft befindet sich im Fassatal und ist ebenfalls Teil des Skiareals “Dolomiti Superski”. Im Sommer ist Vigo di Fassa ein einzigartiges Wanderparadies, idealer Startpunkt um die Bergwelt des Rosengartens zu erkunden, welcher eine natürliche Grenze zwischen Trentino und Südtirol bildet. Vigo di Fassa liegt an der Abzweigung zum Karerpass und ist eine Gemeinde mit rund 1222 Einwohner, sie liegt im Herzen der Dolomiten, ideal um das famose Reich von König Laurin bei Kletter-, Berg-, oder Wandertouren zu erkunden.

      Die Talstation der Ciampedie Seilbahn liegt in Vigo di Fassa und bringt ihre Gäste auf die gleichnamige 1998 m hohe Naturterrasse, von welcher aus man einen atemberaubenden Ausblick auf die umliegende Bergkulisse vom Rosengarten bis zum Pale di San Martino hat. Im Winter ist dies der Mittelpunkt des gleichnamigen Skigebietes mit famosen Skipisten wie der „Tomba Piste“ oder der „Thöni Piste“. Vigo ist außerdem der Sitz des Ladinischen Museums und des Ladinischen Kulturinstitutes, welches die Aufgabe hat die ladinische Kultur und Sprache zu schützen und zu bewahren.


      Vigo di Fassa liegt wunderbar zentral umgeben von einer malerischen Bergwelt und ist vor allem als Wintersportziel bekannt, es bietet zahlreiche Unterkünfte von Skihotels. Etwas oberhalb der Ortschaft im Fassatal liegt das kleine Dörfchen Tamion, wo noch die antike bäuerliche Tradition lebendig ist, ein Besuch in dieser kleinen Ortschaft ist wie ein Sprung zurück in die Vergangenheit. Weiters ist die idyllische Kirche der Santa Giuliana auf einem Hügel direkt über Vigo di Fassa erwähnenswert, sie grenzt an den Wald.