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      Was Wellness bedeutet ...

      Das englische Wort “Wellness” könnte man auch mit den Begriffen Gesundheit und Wohlbefinden übersetzen. In den 60er Jahren betrachtete man die Gesundheit nur als die Abwesenheit von Krankheit, während heute das Wort vieles mehr bedeutet wie zum Beispiel  “sich mit sich selbst wohlfühlen” und zwar mit Körper und Geist. Die Massagen erhöhen den Wohlfühlfaktor.


      Während man Körper und Geist in der westlichen Medizin für lange Zeit trennte, werden diese in der orientalischen Medizin als ein Ganzes betrachtet, wie beispielsweise in der indischen, chinesischen, japanischen Medizin usw.


      Mit dieser Idee sind Wellnessbehandlungen entstanden, welche  auch in Europa sehr bekannt sind, dazu zählen Yoga, Ayurveda Massagen, Tui Na Massagen, Reiki usw. Diese wurden in Europa dank der antiken indischen Philosophie, welche in den 60er Jahren während der Hippie Zeit verbreitet wurde und später auch dank der VIP‘s, welche vielen indischen Gurus folgten, bekannt. Ein Beispiel dafür sind die Beatles. Gerade in dieser Zeit entstanden Wörter wie Ashram, Meditation, Ayurveda und Guru und wurden dann auch im Alltag verwendet.


      Auch in Europa ist die Tradition der Gesundheit und der Körperbehandlung alt. In den letzten 10 Jahren blühte diese wieder auf, dank der zunehmenden Anfrage nach “Zeit für sich selbst” aufgrund der großen Hektik im Alltag. Der Wellnessurlaub ist nämlich ein bedeutender Teil des italienischen Tourismus und ist auch in Zeiten der Krise sehr gefragt. Heute kann man Wellnesshotels überall vorfinden sowohl am Meer, am Berg als auch in den Kunststädten Italiens.


      Das Zentrum des westlichen Wellness sind die Thermen und deren Behandlungen. Diese Behandlungen waren schon zur Zeit der antiken Römer bekannt; Wörter wie “Spa”, “Salus per aquam” bezeichnen “die Gesundheit durch Wasser”. Um die Bedeutung der Behandlungen und der Pflege dieser Völker besser zu verstehen, gibt es die Möglichkeit die archäologischen Ausgrabungen in Pompei  und den bekannten Thermen von Caracalla in Rom zu besichtigen. Die Behandlungen in den Thermen wurden Ende des 19. Jahrhundert wieder modern. Das war die Zeit, in der sich die gehobene Gesellschaft Europas und Amerikas in den europäischen Thermenstädten,  auch „villes d’eaux” genannt, zusammenfand.


      Ein Thermenurlaub in den Wellnesshotels Italien galt lange Zeit als ein Synonym von Kururlaub für ältere Menschen und von Krankheit. In den letzten Jahren hat sich dies geändert, da die Thermen jetzt viel mehr bieten. Die thermalen Wasser sind ideal für ältere Personen, aber nicht nur, sie beugen auch die vorzeitige Alterung vor und helfen gegen Cellulitis. Außerdem sind die Thermen auch für Kinder geeignet, denn das Wasser behandelt Beschwerden und Krankheiten wie Otitis, Sinusitis oder Allergien und all das auf natürliche Weise. Zahlreiche Thermen sind eigens für Kinder eingerichtet und pflegen spielerisch.