• dinkel

      Dinkel

      Der Dinkel wird auch Zweikorn genannt, er ist eine sehr antike Getreideart, welche von einer sehr harten Schale gekennzeichnet ist, welche ihn resistent gegenüber Pflanzenschutzmitteln und Parassiten macht. Diese Getreideart, welche aus dem „fruchtbaren Halbmond“ stammt, ist auch heute noch in der gastronomischen Tradition Italiens präsent, speziell in der Toskana, in der Emilia- Romagna, in Ligurien und in Umbrien. Einige Rezepte mit Dinkel sind die Bohnensuppe, Kekse, Gemüsesuppe, verschiedene Kuchen, Salate oder Kalmare. 


      Im Mittelalter wurde der Dinkel mit der Zeit vom Reis und vom Weizen verdrängt, seine Ernte war schwieriger, denn die Körner fielen oftmals zu Boden. Außerdem war die Ernte pro Hektar nicht sehr groß. Eine Dinkel- Art, nämlich der Garfagnana Dinkel, erhielt sogar das IGP- Zertifikat. Er ist reich an Kalium, Natrium, Phosphor, Kalzium, Vitamine E,B,C und Proteinen. Er gehörte zu den Grundnahrungsmitteln in der täglichen Ernährung der Römer, er wurde den Göttern bei zahlreichen Versöhnungsritualen dargebracht und er wurde als Lohn für die Soldaten verwendet. Der Dinkel wurde erst kürzlich neu entdeckt, als Ersatz des normalen Weizens. Außerdem enthält der Dinkel weniger Kalorien als alle anderen Getreidearten.  Weiters hat er eine große Sättigungswirkung, aus diesem Grund ist er ideal für Diäten. Dinkelnudeln sättigen 10 Mal schneller als normale Nudeln.


      Der Dinkel ist auch für seine remineralisierende, antianämische, weichmachende, antioxidantische, abführende, antiallergische Eigenschaft bekannt. Der Dinkel ist außerdem nützlich um Darmkrebs, Hämorrhoiden, Diabetes, Verstopfung und zu hohen Cholesterin vorzubeugen. Diese Getreideart enthält Glutine, somit ist sie nicht für Menschen mit Zöliakie geeignet. Mit dem Dinkel wird ein ausgezeichnetes Brotmehl hergestellt, dessen Geschmack dem von Nüssen ähnelt. Dieses Getreide ist auch die Grundlage eines beliebten deutschen Bieres.