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      Roggen

      Der Roggen ist eine kälteresistente und sehr robuste Getreideart, welche in den Bergen gut gedeiht und auch auf armen Böden wächst. Der Roggen gehört zu den bekanntesten Getreidearten und wurde schon in der Antike angebaut. Er stammt ursprünglich aus Kleinasien und die ersten Schriftstücke, die ihn erwähnen, sind 2000 bis 3000 Jahre alt. Anfangs galt er als Unkraut, beispielsweise mochten die Römer seinen Geschmack nicht, sie fanden ihn zu intensiv, obgleich dieses Getreide dem Weizen am meisten ähnelt.


      In Italien wird der Roggen im Norden angebaut und ist eine der Zutaten des famosen Roggenbrots, welches noch mit Kümmel- und Fenchelsamen bereichert wird, ideal zu Wurstwaren. Außerdem ist diese Brotart perfekt für Menschen, die Gewicht verlieren möchten, da es nicht sehr viel Fett enthält. In Deutschland und Russland wird er neben der menschlichen Ernährung auch als Futtermittel für Tiere verwendet und um das Roggenbier herzustellen. Die Regionen, wo diese Getreideart sehr verbreitet ist, sind: Russland, Deutschland, Polen, USA, Norwegen, Ex- Tschechoslowakei. Der Roggen enthält Kohlenhydrate, Vitamine der Gruppe B, Vitamin E, Ballaststoffe, Lysin, Mineralsalze, Zink, Kalium, Eisen, Magnesium.


      Der Roggen hat außerdem abführende, weichmachende, anti- sklerotische, reinigende, energetische, aufbauende, durchblutungsanregende, antidepressive, Stoffwechsel anregende, hypoglykemische und sättigende Eigenschaften. Eine universitäre Studie von Lund in Schweden hat bestätigt, dass Menschen, welche dieses Getreide verzehren, weniger essen weil sie sich satter fühlen. Außerdem wurde in einer amerikanischen Studie bewiesen, dass das Roggenbrot die Cholesterinwerte unter Krontrolle hält. Das Brot enthält wenig Kalorien. Der Roggen wird als Mehl verzehrt, aber er kann auch in Form von Körnern erworben werden. Wenn die Körner geröstet werden, können sie den Kaffee ersetzen. Eine weitere Idee um Roggen zu verzehren, ist der Aufguss, welcher für seine abführenden und weichmachenden Eigenschaften bekannt ist, während die Flocken eine Zutat im Schweizer Müsli sind.